Forum - Mitgift

 
Billie-Blue

Wusstest du, dass die Mitgift gesetzlich verankert ist? Heute nennt man es Ausstattung und ist eine besondere Form der elterlichen Unterhaltspflicht bei erstmaliger Verehelichung des Kindes. Sie soll eine Starthilfe für eine Haushaltsgründung sein.

Voraussetzung ist, dass das Kind kein eigenes Vermögen besitzt ( das Vermögen der Verlobten, des Verlobten zählt nicht) Zu Zahlen haben sowohl Eltern der Braut als auch des Bräutigams. 

Die Höhe der Mitgift bzw. Ausstattung ist üblicherweise 25 bis 30% des Jahresnettoeinkommnens der Eltern. Die Eltern der Brautpaare haben also nicht solidarisch beizutragen sondern je nach Einkommen. Gibt es keine Eltern, so sind die Großeltern verpflichtet 

Nach 3 Jahren erlischt der Anspruch auf Ausstattung.

Das kann teuer kommen, wenn  man mehrere Kinder oder Enkelkinder hat. 

Wird das bei euch so gemacht? Bei uns nicht.

 

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 30.11.2022 um 12:41 Uhr

jowi59

Dass es eine Verpflichtung zur Mitgift gibt habe ich noch nie gehört.

Aber normalerweise gibt man den Kinder doch gerne einiges mit wenn es möglich ist.

Bei uns am Land gibt es oft noch größere Hochzeiten mit vielen Gästen.

Da bezahlen die beiden Väter auch meist das Hochzeitsmahl, ist oft nicht wenig.

Limone

Ich weiss das es eine Verpflichtung gibt. Wir haben trotzdem nichts von den Eltern bekommen. Das Kind hat aber meistens ein eigenes Vermögen, ausser man heiratet schon sehr bald.

Raggiodisole

Ich hab damals eine "Aussteuer" bekommen und meine Eltern haben die Hochzeit bezahlt. Ich weiß aber nicht , ob sie wussten, dass sowas wie eine Mitgift gesetzlich verankert ist. 

Ich verbinde diesen Begriff auch eher mit früher, wo die wohlhabenderen Familien, die ihr "Fräulein Tochter" verheiratet haben und eine ordentliche Mitgift da oftmals sehr von Vorteil war. 

Teddypetzi

Das wusste ich auch schon vor 40 Jahren

Ullis

Ja, ich kenne das auch noch von meinen Eltern. Es war ganz üblich, das der Vater der Braut bezahlte.

Ich sehe das heute anders und auch wenn es da noch irgend eine Verpflichtung gibt, ich würde das immer von der finanziellen Situation abhängig machen. Ich Schenke aus Freude und nicht aus Verpflichtung!

littlePanda

Daß es diese Verpflichtung in der heutigen Zeit immer noch gibt, wußte ich nicht. Man lernt doch immer noch was dazu

hobbykoch

Von der immer noch geltenden Verpflichtung wusste ich nicht. Bin ganz bei Ullis. Man schenkt doch, weil man es gerne tut und nicht weil man muss. 

Maarja

Dieses Gesetz gibt es in Deutschland übrigens nicht. Aber in Österreich ist es offenbar genau geregelt, auch die Fälle, wann Eltern ihren Kindern eine Mitgift versagen dürfen. 

Silviatempelmayr

Ja ich wusste schon das es da ein Gesetz gibt. Wieviel aber jemanden zustehen das kann ich nicht sagen. 

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