Eine neue Art von Beschäftigungstherapie scheint – zumindest in Deutschland – die Menschen zu betreiben: es wird geklagt „auf Teufel komm raus“, gegen alles und jeden.
Typisches Beispiel ist eine regelrechte Klageflut im Norden. Nach dem Tod des Buckelwals vor der dänischen Insel erreichen die Schweriner Staatsanwaltschaft hunderte Anzeigen und weitere Schreiben aus ganz Deutschland. Ein Sprecher spricht von einem völlig neuen Phänomen.
Die vorliegenden Anzeigen gingen in unterschiedliche Richtungen. Aus der Zeit, als man sich zeitweise dafür entschieden hatte, den Wal weitgehend in Ruhe zu lassen, stammten etwa Vorwürfe der unterlassenen Hilfeleistung. Später gingen Anzeigen mit Verweis auf das Tierschutzgesetz ein, die sich gegen die Transportmaßnahmen richteten.
Anzeigen richteten sich gegen verschiedenste Menschen, etwa gegen Beteiligte des Transports. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus sei wegen allem Möglichen angezeigt worden – weil er nichts gemacht habe, weil er etwas unternommen habe. Unter anderem seien auch Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseum, das an der Bergung nicht beteiligt war, angezeigt worden.
Man habe den Eindruck, dass praktisch jeder und jede, der oder die auch dank der Medienberichterstattung mit dem Wal in Verbindung gebracht wurde, angezeigt wurde. Selbst Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin, die sich aus dem Fall des Wales heraushielt, habe es getroffen. (gmx)
Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass die Menschen immer verrückter werden.
Eine neue Art von Beschäftigungstherapie scheint – zumindest in Deutschland – die Menschen zu betreiben: es wird geklagt „auf Teufel komm raus“, gegen alles und jeden.
Typisches Beispiel ist eine regelrechte Klageflut im Norden. Nach dem Tod des Buckelwals vor der dänischen Insel erreichen die Schweriner Staatsanwaltschaft hunderte Anzeigen und weitere Schreiben aus ganz Deutschland. Ein Sprecher spricht von einem völlig neuen Phänomen.
Die vorliegenden Anzeigen gingen in unterschiedliche Richtungen. Aus der Zeit, als man sich zeitweise dafür entschieden hatte, den Wal weitgehend in Ruhe zu lassen, stammten etwa Vorwürfe der unterlassenen Hilfeleistung. Später gingen Anzeigen mit Verweis auf das Tierschutzgesetz ein, die sich gegen die Transportmaßnahmen richteten.
Anzeigen richteten sich gegen verschiedenste Menschen, etwa gegen Beteiligte des Transports. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus sei wegen allem Möglichen angezeigt worden – weil er nichts gemacht habe, weil er etwas unternommen habe. Unter anderem seien auch Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseum, das an der Bergung nicht beteiligt war, angezeigt worden.
Man habe den Eindruck, dass praktisch jeder und jede, der oder die auch dank der Medienberichterstattung mit dem Wal in Verbindung gebracht wurde, angezeigt wurde. Selbst Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin, die sich aus dem Fall des Wales heraushielt, habe es getroffen. (gmx)
Das bestätigt mich in meiner Meinung, dass die Menschen immer verrückter werden.