Das würde mich aber interessieren, wie das letztes Jahr war? Ich gebe sicher nicht weniger Geld für Lebensmittel aus, als noch vor vielen Jahren.
Forum - Österreich weist die viertniedrigsten Ausgaben für Lebensmittel auf
Das ist aber ein Armutszeugnis für die Österreicher. Scheinbar sind den Österreichern die Lebensmittel nichts wert oder wie sehr ihr dass?
Das ist aber sehr interessant, denn da steht: "Nur in Irland, dem Vereinigten Königreich und Luxemburg geben die Menschen noch weniger für Lebensmittel aus." Als ich in Irland gelebt habe - ist allerdings schon circa 10 Jahre her -, waren die Lebensmittelpreise dort sehr hoch, deutlich höher als in Österreich.
Ich habe mal einen Fernsehbeitrag gesehen im deutschen Fernsehen, wonach die Deutschen angeblich im Europavergleich so wenig Geld für Lebensmittel ausgeben und immer zu den billigsten Produkten greifen etc, weshalb angeblich die Warenqualität in deutschen Supermärkten so schlecht ist.
Da fällt mir nur ein: "Traue nur den Statistiken die du selbst gefälscht hast!"
Dazu brauche ich nur über die Grenze nach Bayern zu schauen und die Preise vergleichen.
... und zu welchem Ergebnis kommst du beim Ländervergleich?
@zwiebel: Wie kommst du drauf, dass die dt. Lebensmittel so schlecht sind? Eigene Erfahrungen??
Ja, die Hersteller von Fertigfutter greifen gern in die Trickkiste, aber die gleichen Sachen gibt es (größtenteils) in D und in Ö in gleicher Ausführung.
Es liegt hüben wie drüben an jedem selbst, was man kauft.
In D gibt es eine sehr große Discounterdichte - so wie ich es bisher in keinem anderen Land gesehen habe. Durch den Konkurrenzkampf sind die Preise sehr niedig. Dass das für die Erzeuger nur vom Nachteil sein kann, ist klar.
übrigens: nach meinen Erfahrungen sind mache (Fertig-)Lebensmittel in Spanien so mit irgendwelchen Zugaben gestreckt, dass man sich erschrecken könnte.
Zuletzt bearbeitet von miteigenenhaenden am 05.03.2021 um 12:19 Uhr
miteigenenhaenden - Zu dem Ergebnis , dass die österreichischen Lebensmittel um einiges teurer sind.
Hab mal einen Bericht darüber gehört, dass der deutsche Markt zehnmal größer als hierzulande ist. Die Produktionsmengen sind zehnmal höher, die Handelsketten sind zehnmal größer, das bringt jedoch Kostenvorteile.
@moga67: Da ist sicherlich etwas dran. Deutschland hat auch fast 10x mehr EInwohner als Österreich. ;-)
Nach einer Erhebung von Eurostat beliefen sich die Lebensmittelausgaben der österreichischen Haushalte 2018 auf knapp 19,5 Milliarden Euro, das sind 9,7 Prozent der Haushaltsausgaben. Österreich liegt mit diesem Wert am Ende des EU-weiten Vergleiches. Nur in Irland, dem Vereinigten Königreich und Luxemburg geben die Menschen noch weniger für Lebensmittel aus. EU-weit betragen die Ausgaben für Lebensmittel im Durchschnitt 12,1 Prozent der Haushaltsausgaben. Das ergibt die Summe von gut einer Billion Euro oder 6,6 Prozent des EU-Bruttoinlandsproduktes. Auch bei diesem Vergleichswert liegt Österreich mit fünf Prozent Anteil des Bruttoinlandsproduktes klar unter dem Schnitt. In der langjährigen Entwicklung nehmen die Ausgaben für Lebensmittel in Österreich leicht ab, so wurden 2008 noch zehn Prozent der Haushaltsausgaben für Lebensmittel verwendet. Diese Erhebung betroffen, Österreich ist mit seiner kleinstrukturierten und naturnahen Landwirtschaft Vorbild in Europa, ist Bio-Europameister und für seine Kulinarik bekannt. Die Qualität der Lebensmittel ist ein wichtiger Faktor im Tourismus, darauf sind die Österreicher zu Recht stolz.
Anscheinend haben die Menschen kein Geld mehr übrig für die „Mittel zum Leben“. Es wird wohl lieber für Designerklamotten und teuren Handys ausgegeben.