Forum - Österreichs Böden immer noch belastet

 
Katerchen

Am 26. April 1986 ist Reaktor 4 des Kernkraftwerks in Tschernobyl in der damaligen UdSSR explodiert. Drei Tage später erreichte eine radioaktive Wolke Österreich. 40 Jahre danach lassen sich in den Böden immer noch Spuren des radioaktiven Caesium-137 nachweisen – im Wald mehr als auf Feldern.

Ein interessanter Artikel bei science.orf.at – dort ist auch eine Übersichtskarte Österreichs mit der Strahlenbelastung zu sehen.

Silviatempelmayr

Ich war damals 8 Jahre und kann mich noch sehr gut daran erinnern das wir Angst hatten. Seit diesem Unfall bin ich ein Gegner von Atomkraft. 

Teddypetzi

Ich war damals gerade beim Bundesheer und in Allensteig auf Übung, die wurde natürlich dann abgebrochen.

Lara1

Meine Kinder waren damals noch klein und durften dann nicht mehr draußen spielen. Wütend bin ich wegen der so späten Bekanntgabe der Katastrophe. Die Böden sind noch immer belastet, da braucht es nur ein wenig Nachdenken über die Halbwertszeit.

hexy235

Leider wurden wir damals etwas spät davon mitgeteilt. Bin noch im Garten herum gekrochen und habe Löwenzahn ausgestochen.

hobbykoch

Wir haben auch noch barfuß draußen gespielt, weil es keine Information gegeben hat. 

Als es dann bekannt wurde, hat mein Vater seinen Geigerzähler, den er noch aus Schulzeiten im Keller hatte, geholt. Der hat dann z.B. bei der Sandkiste auch merkbar angeschlagen.

moga67

Wir waren die Tage danach auch noch draußen, es wurde ja mehr oder weniger verschwiegen. Erst nach und nach kam die Tragödie ans Tageslicht.

littlePanda

Die Informationen kamen damals nur sehr spärlich und verzögert aus der UdSSR. Die Bilder und Berichte, die es dann nach und nach gab, wird vermutlich niemand vergessen