Forum - Partei fordert CO2-Steuer für Hunde

 
Katerchen

Einen kuriosen Vorschlag zur CO2-Emission-Reduzierung hat eine Minipartei in einer deutschen Großstadt eingereicht.

Laut einer Studie des Instituts für Umwelttechnologie der TU Berlin erzeugt ein mittelgroßer Hund während seines Lebens rund 8,2 Tonnen CO2 - ein großer Anteil beträgt davon das Fressen der Vierbeiner, das fast nur aus Fleisch besteht. 8,2 Tonnen CO2 entspricht ungefähr 72.800 Kilometern mit dem Auto, wenn der Wagen etwa fünf Liter Benzin auf 100 Kilometer verbraucht. Zum Vergleich: Bei einem Pferd liegt der CO2-Fußabdruck bereits bei 2,4 Tonnen pro Jahr. Ein Mensch kommt in Deutschland pro Jahr auf etwa 8,9 Tonnen CO2-Emissionen - also deutlich mehr als ein Hund (etwa 630 kg pro Jahr) produziert.

Der Antrag dieser Partei wurde nun in die Gremien verwiesen und wird analysiert. Eine Einführung der CO2-Steuer in der vorgeschlagenen Höhe würde die Abgaben pro Hund von derzeit 96 Euro pro Jahr auf einen dreistelligen Betrag steigern. Damit könnte die Anzahl der Hunde und damit auch die CO2-Emissionen langfristig verringert werden.

Warum hat eigentlich noch niemand ausgerechnet, wieviel CO2-Emissionen ein unnützer Politiker in seinem Leben produziert. Da könnte doch auch mal eine CO2-Steuer erhoben werden.

Silviatempelmayr

Das mit den Politikern ist ein guter Ansatz, da könnte man auch steuern beantragten. Sonst muss ja eh immer der kleine zahlen. 

DIELiz

mit dieser Minipartei in einer deutschen Großstadt

werde ich nicht zusammentreffen

Maarja

Ist offensichtlich nicht die Partei der Hundefreunde! Übrigens zahlt man ja ohnehin schon Hundesteuer für die Belastung, die Hunde für die Allgemeinheit sind. Es gibt sie also schon als Teil von dieser allgemeinen Steuer. 

Teddypetzi

Wie Maarja eh scho erwähnt, bezaht man für Hunde Steuer, aber für Katzen z.B. nicht, da ist es auch egal wo sie den Kot hinterlassen

Lara1

Da bin ich auch dafür, unnütze Politiker - und auch Ex-Perchten - zu einer CO2-Steuer zu verpflichten.

Auf Tierbesitzer kann man leicht losgehen, ohne zu bedenken, wieviel Steuereinnahmen allein  nur durch Tierfutter, Zubehör und Pflegartikel eingenommen werden.