Ich wusste nicht daß die Dolomiten Reinhold Messner gehören. Das ist ja sehr interessant zu wissen.
Forum - Reinhold Messner will „Eintrittsgebühr“ für die Dolomiten
Das "Eintrittsgeld" nutzt ja schon am Everest nix und das ist ja ziemlich happig. Aber viele Orte werden sich überlegen müssen, was sie gegen den Overtourismus machen.
Ja ja, der Messner.bin ich auf der einen Seite ganz dicht bei ihm und dann denke ich wieder, nun übertreib es mal nicht. ⛰️🏔️🏔️⛰️
Gegen die Massen ist es der einzige Weg um ein wenig auszubremsen, ich finde die Idee gar nicht so schlecht.
Ich finde es auch eine gute Idee. Das Geld soll dann aber auch für die Erhaltung verwendet werden.
Womit er richtig liegt: die Dolomiten sind überlaufen. Aber ob eine "Eintrittsgebühr" Abhilfe schaffen kann, bezweifle ich sehr. Die meisten Hotspots sind überlaufen, wenn man direkt mit dem Auto oder mit der Gondel hinfahren kann.
Ein "Eintrittsgeld " wird nicht viele abhalten.
Ich glaube auch, daß ein paar Euro Eintritt für Wanderer und Kletterer da nicht viel bewirken.
Für Billigst-Busreisen die nur mal kurz die Dolomiten sehen wollen kann schon sein, daß sie etwas weniger werden.
Ich versteht, dass die "Touristenhotspots" Wege suchen um den Besucherstrom zu regulieren. Ob Eintrittsgelder der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln.
Umgekehrt hat der Tourismus nämlich auch sehr viel Geld in diese Gegenden gebracht.
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Messner beklagt sich, dass die Dolomiten immer stärker überlaufen werden. Auf den Bergpässen staut sich der Verkehr der Tagesausflügler.
Er will nun nach dem Vorbild Venedigs den Massentourismus einschränken und fordert eine Art Eintrittsgebühr für die Dolomitenpässe.
Meint Messner wirklich, dass ein paar Euro den Touristen abhalten werden wenn dieser schon Zeit investiert um nach Südtirol zu kommen? Schlimmstenfalls trinkt der Tourist ein Bier weniger. Da dürften sich die Eintrittspreise genauso wirksam zeigen wie in Venedig.
Eines übersieht Messner: auch er hat durch seine Popularität die Menschen in „seine“ Berge gelockt. Nun sind sie ihm wohl zu viel?
Ein etwaiges Eintrittsgeld wird ablaufen wie in Venedig: die Stadt verdient zusätzlich am Eintrittsgeld und wenn man Glück hat, wird dieses Geld in den Unterhalt gesteckt. Die Touristen kommen so oder so, ob nun Eintritt oder nicht.