Eigentlich ja noch kostengünstig, immerhin können sie es durch drei teilen. Also: wenn schon Blödsinn, dann wenigstens als Gruppe
Forum - Rettung war teuer
Naja, die bekommen sogar noch Rabatt. Ab einer Stärke von 10 Rettern wird die Stunde nur noch pauschal mit 1.000 Euro verrechnet.
die kommen eigentlich noch viel zu billig davon. Jeder der drei hätte 20.000 EUR für die Rechnung zahlen sollen und dann nochmal den gleichen Betrag als Spende für die Bergrettung
Ich finde es auch gut, dass sie den Einsatz bezahlen müssen.
Aber ich bezweifle den abschreckenden Effekt für weitere leichtsinnige Tourengeher. Vor der Tour halten sie sich für Experten und schlauer als der Rest. Und wie du schon schreibst, im Notfall glauben sie ja, dass das Handy ihre Rettung wäre.
Das Risiko lockt immer wieder, da wird auch eine Geldstrafe nicht abschrecken. Die glauben doch ihnen kann das nicht passieren.
Was würden diese Personen machen, wenn es keine Freiwilligen mehr geben würde, die ihr eigenes Leben riskieren?
Wer sich auf dem Berg in eine solche Situaton bringt ist immer selber Schuld. Außer er ist beruflcih am Berg unterwegs, jeder andere nimmt die Risiken freiwillig in kauf.
Drei sogenannte Bergsteiger mussten am vergangenen Wochenende am Großglockner aus Bergnot gerettet werden. Trotz widriger Wetterumstände, Schneefall und schlechte Sicht brachen sie zu ihrem Abenteuer auf. Sie wollten dabei eine „Erstbegehung“ unternehmen.
13 Bergretter waren 15 Stunden im Einsatz, um diese Leichtsinnigen zu bergen. Nun bekamen sie die Rechnung für diesen Einsatz: 20.000 Euro müssen sie bezahlen. Es wird ihnen grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen.
Das ist sehr gut und spricht sich hoffentlich auch herum. Immer mehr Menschen unternehmen leichtsinnige und riskante Touren in der irrigen Meinung, dass alles „Vollkasko“ ist. Man hat ja schließlich ein Handy und die Hilfe kommt dann.