Forum - Riccardo Muti weigert sich, „N-Wort“ zu streichen

 
littlePanda

Am 24. Juni hatte Stardirigent Riccardo Muti (80) in Chicago die Verdi-Oper „Un ballo in maschera“ („Ein Maskenball“) inszeniert und sich dabei geweigert, eine kritische Originalpassage zu streichen. Die einen feiern dieses Statement als Zeichen gegen die unsägliche „Cancel Culture“ und die absurden Ausuferungen der „Political Correctness“, die anderen attackieren den 80-Jährigen als Verbreiter rassistischer Relikte.

Besonders spannend: Diese Passage singt der dunkelhäutige Tenor Lunga Eric Hallam, selbst aus Südafrika. Muti dazu: „Ich habe ihn gefragt, ob ihn dies störe oder verletze, nach meiner Erklärung sagte er: ,No problem, Maestro.‘“ 

zitiert aus krone.at

Wie seht Ihr das? Hat er Recht? 

Ich finde  politische Überkorrektheit genauso unnötig wie den Genderwahn und finde daher, daß Muti recht damit hat die Oper so aufzuführen wie sie geschrieben wurde.

 

 

Silviatempelmayr

Mich regt das auch schon auf. Meistens stört es doch Menschen die gar nicht betroffen sind wie man auch hier wieder sieht.

Maarja

Die Kunst ist frei, die Meinung der anderen auch. Zum Glück! Die Sprache sucht sich ohnehin ihre Wege. Das N-Wort wird im Alltag so gut wie nicht mehr gebraucht und das ist gut so. Die Oper stammt wie so vieles aus einer anderen Zeit und die kann man auch einfach so belassen. Diese Art durch Verbote zu versuchen eine ideale Welt zu kreieren hat etwas von einer Diktatur