Das Geld muss auf jedenfall für die Reinigung des Meeres verwendet werden. Eine Frechheit wenn das Geld nun der Staat bekommt.
Forum - Russischer Konzern zu Rekordzahlung für Ölpest in Arktis verurteilt
Katerchen
Silviatempelmayr, ja so ist das im Zarenreich von Zar Wladimir.
Im kleinen Maßstab kann man es so vergleichen: ich beschädige das Grundstück meines Nachbarn und der verklagt mich auf Schadenersatz. Das Geld zahle ich dann an die Regierung und der Nachbar ist der Depp. 
Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 06.02.2021 um 09:27 Uhr
Mehr als acht Monate nach der Ölpest in der russischen Arktis hat ein Gericht den russischen Bergbauriesen Norilsk Nickel zu einer Rekordentschädigungszahlung verurteilt. Wie die russischen Nachrichtenagenturen heute meldeten, soll der Konzern 146,2 Milliarden Rubel (1,6 Mrd. Euro) Schadenersatz zahlen. Ende Mai 2020 waren aus einem Kraftwerkstank im sibirischen Norilsk 21.000 Tonnen Dieselöl ausgelaufen und hatten weite Strecken des Flusses Ambarnaja sowie den 70 Kilometer langen Pjasino-See verschmutzt. Wenige Wochen später forderte die russische Umweltaufsicht 148 Milliarden Rubel Schadenersatz von dem Konzern. „Wir haben gesiegt“, sagte die Aufsichtsbehörde. Sie bedankte sich bei allen, denen „Umweltschutz“ am Herzen liege.
Ende Juli hatte Präsident Wladimir Putin ein Gesetz unterzeichnet, mit dem die Entschädigungszahlung von Norilsk Nickel direkt in den russischen Bundeshaushalt fließen soll, statt – wie ursprünglich vorgesehen – in das Budget der betroffenen Region.
Das Geld kassiert also der Staat und die Umwelt geht leer aus. Ist schon irgendwie ein lustiges Persönchen, der Wladimir. Er muss ja seinen Palast finanzieren.