ich hab am Montag ein Interview zu der Thematik gehört mit einem Fachmann, der bei dieser Studie dabei war, wo Schüler getestet wurden und die Zahl der Infizierten relativ gering war ... der meinte damals allerdings, die Studie is js schon eine Zeitlang her und wenn jetzt (also nach diesem Wahnsinnswochenende"' vor dem lockdown) getestet würde, wäre die Zahl der Infizierten erheblich höher und man könne somit nicht einfach sagen, Schulen sind keine Infektionsräume
was Herr Drosten sagt, leuchtet mir auch ein
Im NDR-Podcast vom 11.11. sagte der Deutsche Starvirologe Christian Drosten etwa ab Minute 18 :
dass die Schuljahrgänge genauso zur Übertragung beitragen wie Erwachsene und die Virenlast gleich hoch sei,
dass nur bei den Kleinsten die Viruslast geringfügig kleiner sei, wohl aber deswegen weil das Probenmaterial von Kleinkindern auch weniger sei,
dass man nur deswegen weniger Cluster in den Schulen habe, weil ja Kinder zumeist keine Symptome zeigen und damit nie als Person 0 auszumachen seien. Als Erstüberträger gelte dann oft der vom Kind angesteckte Erwachsene.
Eindeutiger geht es in der rein virologischen Frage nicht. Nach Drosten sind Schulen also Infektionsherde.
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Zuletzt bearbeitet von snakeeleven am 20.11.2020 um 10:35 Uhr