Das ist zwar kein neues Phänomen, wird aber durch social media definitiv befeuert und verstärkt. Schade, dass sich die Optimierungsbestrebungen meist nur auf Äußerlichkeiten und Oberflächlichkeiten beschränken anstatt auf Werte wie z.B. Charakter, Bildung und Wissen.
Forum - Soziale Medien verstärken Körperunzufriedenheit
Silviatempelmayr
Ja dieses Problem ist leider sehr schwer in den Griff zu bekommen. Da müsste viel mehr geschaut werden was da für Müll verbreitet wird.
jowi59
Mit den sozialen Medien wird das ganze Problem erst so richtig wichtig gemacht.
Ich glaube, diese Äusserlichkeiten werden für viele wichtig, weil sie keine anderen Probleme haben.
moga67
Waren es früher Hochglanzmagazine, die halt nur Leser zu sehen bekamen, ist in der heutigen Zeit durch social media eigentlich fast Jeder betroffen.
Jünger, schöner, sportlicher, faltenfreier.
Intensive Social Media-Nutzung verstärkt Körperunzufriedenheit und belastet das Wohlbefinden, so das Ergebnis einer Umfrage der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). Workshops in Museen sollen nun gezielt dagegen setzen und Jugendliche im Umgang stärken.
Seit dem Beginn der Corona-Pandemie führt die GÖG regelmäßig Umfragen zur Gesundheitsförderung durch. Die jüngsten Daten zeigen, dass sich fast jede zweite junge Person (45 Prozent) durch Beiträge in sozialen Medien unter Druck gesetzt fühlt, den eigenen Körper verändern zu müssen, erläuterte GÖG-Geschäftsführer Herwig Ostermann.
30 Prozent der jungen Menschen meinen, dass sie sich auf Bildern mit einem Filter schöner finden, bei den jungen Frauen waren es gar 45 Prozent. Unter den rund 1000 Befragten waren 129 Personen zwischen 16 und 25 Jahre alt – aufgrund der geringen Stichprobengröße liegt die Schwankungsbreite bei acht Prozent.
Das Schönheitsideal korreliert mit der Dauer der Nutzung sozialer Medien. Laut Ostermann denken fünf Prozent jener jungen Menschen über Schönheits-OPs oder Eingriffe nach, die täglich weniger als zwei Stunden auf TikTok und Co. verbringen. Bei den 16- bis 25-Jährigen, die mehr als zwei Stunden jeden Tag online sind, sind es gar 31 Prozent. „Das ist ein sehr, sehr deutliches Ergebnis. Wir sprechen nicht über Randphänomene, sondern über ein gesellschaftliches Thema“, konstatierte Ostermann.
Krone