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Ein Ausflug in ein traditionsreiches Strandbad in Triest endete am Samstagnachmittag in einem heftigen Tumult. Nachdem eine Touristin den Männerbereich betreten hatte, eskalierte die Situation völlig. Mitarbeitende mussten eingreifen, um Schlimmeres zu verhindern.

Ein heftiger Streit um die traditionelle Geschlechtertrennung im Triester Strandbad „El Pedocin“ sorgt derzeit für Aufsehen. Nach Medienberichten drohte die Situation am Samstagnachmittag zeitweise in ein Handgemenge überzugehen. Auslöser war eine ausländische Touristin, die den Bereich betrat, der ausschließlich Männern vorbehalten ist.

Die Badeanstalt gilt als echte Besonderheit: Seit Beginn des 20. Jahrhunderts trennt dort eine hohe Mauer den Männer- vom Frauenbereich. Lokale Medien berichten, dass es sich um das letzte öffentliche Seebad Europas handelt, das eine solche räumliche Trennung bis heute beibehält.

Laut der Triester Tageszeitung „Il Piccolo“ betrat die Touristin das Areal gemeinsam mit ihrem Begleiter. Als eine einheimische Badegästin das Paar aufforderte, die Regeln des Strandbades zu respektieren und die vorgesehenen Bereiche einzuhalten, begann ein lautstarker Wortwechsel. Das Urlauberpaar beschimpfte die Einheimische und kritisierte die Geschlechtertrennung scharf als Ausdruck von Diskriminierung und Sexismus. „Ihr lebt im Mittelalter“, sollen die Touristen gesagt haben.

Danach eskalierte die Diskussion vollends. Aus dem verbalen Streit entwickelte sich ein Tumult mit gegenseitigen Beschuldigungen und einzelnen Rangeleien. Schließlich mussten Mitarbeitende des Strandbades eingreifen, um die Situation zu beruhigen und eine weitere Eskalation zu verhindern.

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