In Frankfurt gibt es viele Grundschulen. In ihnen sind die Stockwerke über Treppen zu erreichen und wie es sich gehört, sind diese Treppen mit einem Geländer versehen, leider aber nicht hoch genug. In einer Grundschule seien die fehlenden Zentimeter nun bei einer Routinebegehung aufgefallen: Es misst statt 110 nur 103 Zentimeter.

Bis eine "bauliche Lösung" gefunden ist, werde das Geländer bewacht. Dafür seien momentan zwölf Personen zu unterschiedlichen Zeiten an verschiedenen Posten in den Treppenhäusern im Einsatz und es fallen nach Angaben der Stadt aktuell Kosten von rund 13.700 Euro brutto pro Woche an. Auch in den Osterferien, die in Hessen nächste Woche beginnen, wird das Geländer weiter bewacht. Dann allerdings könnte es günstiger werden, weil nur wenige Schüler da seien und einzelne Treppen gesperrt werden könnten. Die Stadt rechnet dann nur noch mit 5000 bis 6000 Euro.

Der „Treppengeländerwitz“ bei dieser Angelegenheit ist, dass die Schule und das beanstandete Treppengeländer rund 100 Jahre alt sind und es jetzt auffällt. Es ist auch nicht bekannt, ob nun in den vergangenen hundert Jahren ein Kind über das Geländer heruntergestürzt ist weil es 7 Zentimeter zu niedrig ist.

 

Und da wundern sich die Bürokraten, dass man sich über sie lustig macht:

Sagt ein Beamter zum anderen: "Ich weiß gar nicht, was die Leute gegen uns haben. Wir tun doch nichts!"

An welchem Wochentag haben Beamte am meisten zu tun? Am Montag. Da müssen sie 3 Kalenderblätter abreißen.