Vor über einem Jahr wurde das Einwegpfand eingeführt. Das System hat sich mittlerweile eingespielt, wie aktuelle Vergleichszahlen für Wien zeigen. Denn trotz wachsender Bevölkerung sind die Müllmengen deutlich zurückgegangen.

Vor der Einführung des Einwegpfandes im Jahr 2024 landeten in Wien noch knapp 15.500 Tonnen Müll in der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack. Im Vorjahr mit seiner Einführung waren es nur mehr 13.555. Parallel zum Rückgang in der Gelben Tonne gab es auch weniger Restmüll: Die gesammelte Menge sank von 525.885 Tonnen auf 517.002 Tonnen, ein Rückgang von 1,7 Prozent. Jede Wienerin und jeder Wiener warf im Durchschnitt 7,3 Kilogramm weniger in den Restmüll. Darunter waren wohl auch Pfandflaschen. (orf)

Na also es geht doch, trotz vieler „Unkenrufe“ aus der Bevölkerung.