Unter den vielen Archivschätzen des Wien Museums sind auch Tausende Seiten an handgeschriebenen Kochrezepten. Die sollen nun mit der Hilfe der Wienerinnen und Wiener wieder zum Leben erweckt werden, damit die kulinarische Geschichte der Stadt vom Papier auf den Teller kommen kann.
 
 Wie hat ein hausgemachter Wiener Zwetschkenkuchen vor 300 Jahren geschmeckt? Oder Gansleber auf Rehbraten mit Buttersauce? Und danach vielleicht Chrinokaline, offenbar eine Art Likör, die heute niemand mehr kennt, obwohl es das Rezept nach wie vor gibt: auf einer von 7800 Seiten von 44 handgeschriebenen Kochbüchern im Bestand des Wien Museums. Bei der Aufgabe, sie zu entziffern, soll nun die ganze Stadt zusammenhelfen.

Eine tolle Idee, finde ich.

gelesen in der Krone