Der 6. Februar steht im bäuerlichen Kalender ganz im Zeichen von St. Dorothea – und mit ihr kommt eine der bekanntesten Winter-Bauernregeln. Seit Jahrhunderten gilt dieser Tag als Höhepunkt der Kälte, als letzter großer Prüfstein des Winters, bevor langsam der Frühling näher rückt. Sie besagt: Rund um den 6. Februar zeigt der Winter oft noch einmal seine härteste Seite. Tiefe Temperaturen, Frostnächte oder eisiger Wind galten früher als völlig normal – und als Zeichen dafür, dass der Winter bald "seinen Zenit" überschritten hat.

  • Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee.
    Die Heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee.
    Stankt Dorothee bringt meist Schnee.
    Nach dem Dorotheentag, kein Schnee mehr gerne kommen mag.
    Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.