Forum - Social Media setzen Kindern große Mengen Junkfood vor

 
Katerchen

Werbung ist ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Essensvorlieben – und somit auch von Übergewicht. Laut einer neuen Studie sind drei Viertel der Produkte, über die Influencerinnen und Influencer auf Social Media berichten, so ungesund, dass sie gegen die Werbestandards der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinder verstoßen.

Das berichtet ein Forscherteam um Eva Winzer vom Zentrum für Public Health der MedUni Wien. Teenager werden demnach auf TikTok, Instagram und YouTube jede Stunde mit Werbung für 18 Produkte konfrontiert, meist ohne es zu merken. (science.orf.at)

Wir unternehmen auf Staatsebene viel, um die Jugend gesund zu ernähren und dann wird das von diesen modernen Medien untergraben.

DIELiz

danke für deine, wenn auch erschreckende, Info

Iberon

Von irgendetwas müssen und sollen sie ja fett werden. An Gesunden ist ja später nicht so viel zu verdienen. 

Silviatempelmayr

Ja das schlimme ist das es einem dazu verlockt und man dann Gusto auf essen oder süßes bekommt. 

Billie-Blue

Ich bin immer wieder erstaunt, wie viele dicke, ja sogar unförmige sehr junge Mädchen und Frauen ich auf der Straße sehe. Das gabs vor 20 Jahren definitiv nicht. Das dicke Mädchen in meiner Volksschulklasse würde heute als normalgewichtig gelten. Damals kam sie mir dick vor und wenn ich jetzt ein Klassenfoto anschaue, erscheint sie mir schlank. So hat sich angesichts der vielen dicken Kinder meine Wahrnehmung verschoben. Zurückzuführen ganz sicher auf das viele Junk Food und Bewegungsmangel. Schrecklich, denn die sind alle sehr bald mit Folgeerkrankungen konfrontiert, die das Gesundheitssystem sehr belasten werden. Lebenserwartung wird dadurch sinken.

Maarja

Schön dass es dazu eine Forschung gibt, aber eigentlich braucht man die nicht. Ich mache sehr ähnliche Beobachtungen wie BillieBlue und ich brauche ja nur mit offenen Augen durch die Welt zu laufen, dann sehe ich die Werbung und wo sie hin zielt. Bei seinen eigenen Kindern kann man ja gut gegensteuern aber gesamtgesellschaftlich betrachtet ist diese Entwicklung furchtbar und schreit nach einer Intervention

julia_resch

Ja was Werbung so alles anrichten kann ist echt unglaublich. Es sollte gesunde Ernährung viel umfangreicher in der Schule behandelt werden, ich kann mich noch erinnern, dass wir in der Schule immer sehr gerne gemeinsam gekocht haben. Für viele ist es ja schon fast selbstverständlich fast alles fertig zu kaufen, Essen zu bestellen oder jeden Abend ausgehen zum Essen.

Katerchen

Es ist auch eine Sache der Erziehung und da sind viele Eltern daran schuld. Es ist halt einfacher, dem Kind ein Taschengeld in die Hand zu drücken und sagen, kauf dir was, als selbst zu kochen und damit die Ernährung des Kindes steuern zu können.

Billie-Blue

Katerchen , hast du Kinder?

Meiner Meinung nach kann man die Ernährung der Kinder nur bedingt beeinflussen, indem man zuhause keine Naschereien lagert und obst , Gemüse vorrätig hat und selber kocht.  Spätestens ab der Volksschule kaufen sie sich das Klumpert selber bzw. sind bei Freunden zu Besuch, wo es dann zum Mc.Donalxx geht. Ein Volksschulfreund meines Sohnes war eher dick , der Vater ( Arzt) deswegen in Panik und hat alles versucht, um ihn so zu ernähren, dass er nicht noch dicker wird. Er wollte sogar den Klassenkameraden verbieten, ihm etwas von der Jause zu schenken ( was nicht funktioniert) bzw. wollte er mir vorschreiben, was sein Sohn bei mir essen darf, wenn er zu Besuch ist. Es hat alles nix genützt. Der Bursche hat sich seine Kalorien auf jede erdenkliche Weise irgendwo geholt, obwohl er zuhause sehr wenig bekommen hat. Meine Kinder sind immer dünn gewesen, das ist aber jetzt auch nicht mein Verdienst. Die waren halt nie so verfressen

Maarja

Na ja, ich hab schon sehr auf die Ernährung geachtet, aber wenig verboten, natürlich kaufen die sich Zeugs vom Taschengeld und wollen zu McX. Das hab ich dann alles mitgemacht aber auch immer kommuniziert darüber. Verbote gabs nie. Jetzt da sie erwachsen sind, sieht man die Erfolge. Es hat dann doch gefruchtet

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