Zweiter Lockdown

Billie-Blue
Billie-Blue

Beim ersten Lockdown dachte oder hoffte man noch, dass danach das Virus wieder verschwindet, wie es z.B. bei der Schweinegrippe war. Deshalb konnte man die wirtschaftlichen Einbußen rechtfertigen.Das war okay.

Nun sieht  man aber, dass uns Corona langfristig erhalten bleibt. Das bedeutet, wir müssen mit dem Virus leben und damit rechnen, dass sich früher oder später ein Großteil anstecken wird. Man kann nicht nochmals alles sperren.

Deshalb ist ein zweiter Lockdown eine Katastrophe. Österreich wäre dann wirtschaftlich komplett zerstört.

Derzeit steuern wir aber darauf zu. Die früheren Sperrzeiten sind der Beginn eines zweiten Lockdown.

Wären die Grenzen im Sommer für Tourismus geschlossen geblieben, hätten wir jetzt ganz niedrige Zahlen.

Und bräuchten keinen zweiten Lockdown.

Das haben wir unserer Chaosregierung zu verdanken.

 

SlowFood
SlowFood

ich habe heute im radio gehört, dass anfang nächster woche weitere corona maßnahmen verkündet werden. im selben atemzug wurde gesagt, dass ein zweiter lockdown "nur" 10 tage dauern dürfte. bereitet man sich/uns schon darauf vor?

Maisi
Maisi

Gab es eigentlich ein Land, dass die Grenzen geschlossen hatte im Sommer? Ich glaube, dass die Regierung gar nicht anders konnte als die Grenzen zu öffnen, da war zuviel Druck von oben.

ich verstehe ohnehin nicht, dass sich die Menschen nicht einfach so zurücknehmen, je weniger Kontakt jeder hat umso besser. Kann denn niemand mehr verzichten und sich zurückhalten?

mona.tertschi
mona.tertschi

"Wären die Grenzen im Sommer für Tourismus geschlossen geblieben, hätten wir jetzt ganz niedrige Zahlen."

dass weiß man aber nicht, ob es wirklich so wäre, dass wir ohne öffnen der Grenzen im Sommer niedrigere Zahlen hätten.

egal welche Farbe der Regierung -  es ist auch für sie ein Ausnahmezustand - sie tun ihr Bestes 

was ich nicht verstehe, warum hat es in Schweden mehr oder weniger funktioniert ohne Lockdown?

MartinaM
MartinaM

Hätte man die Grenzen im Sommer dicht gehalten, wäre der Tourismus gestorben. Ob das Virus deshalb verschwunden wäre, ist fraglich. vor allem - irgendwann muss man ja wieder aufmachen. Dann wäre das Virus wohl später wieder da gewesen.

Ich denke die Regierung macht das Beste draus - egal welche Farbe an der Macht ist - es weiß keiner wirklich. Und es ist nicht sehr hilfreich, wenn die anderen Farben immer alles negativ reden. Denn "die" Lösung gibt es einfach  nicht.

@ mona.tertschi: in Schweden gab es keinen Lockdown, dafür sehr viele Tote.

MaryLou
MaryLou

Besser der Tourismus wäre gestobrben als der Mensch.

Billie-Blue
Billie-Blue

Doch, das weiß man definitiv, denn im Gegensatz zu den meisten Ländern hatte Österreich so wenige Infizierte, dass sich da nicht viel hätte ausbreiten können. Experten hatten unsere Regierung vor Grenzöffnung gewarnt - obwohl es der Hausverstand auch sagt, dass man nur verlieren kann, wenn man zu Ländern mit weit mehr Fallzahlen öffnet. Der Tourismus hätte ja innerhalb Österreichs aufrecht erhalten werden können, ohne Deutsche usw.

Und ja, irgendwann muss man öffnen, aber da hätte man bis zur Impfung warten können.

Jetzt ist es eh zu spät, aber dann soll die Regierung wenigstens jetzt nicht noch einen Fehler machen und zwar keinen 2. Lockdown. Jetzt müssen wir so da durch.

Und man kann nicht wegen dem Tourismus alle anderen Branchen ruinieren. Es wird immer so getan, als ginge es nur um den Tourismus. An den Folgen müssen jetzt andere Betriebe leiden.

mona.tertschi
mona.tertschi

@MaryLou: aber ohne Tourismus = Arbeit ---->>>> ohne Arbeit fehlt der Kreislauf des Wohlstandes:

Arbeit= Dach über den Kopf + Gesundheit = Wohlstand!

@MartinaM: Schweden viele Tote? wo? man hat kein Meer an Särgen gesehen, wie in Italien oder USA.

 @Billie-Blue: hätte man uns den Sommer über eingesperrt....möchte nicht denken was da erst entstanden wär....

Zuletzt bearbeitet von mona.tertschi am 23.09.2020 um 12:56 Uhr

DIELiz
DIELiz

ich stimme MartinaM zu. Ich habe in den Medien von den "tödlichen" Folgen des NICHT Lockdown's in Schweden gelesen

 

ausserdem würden mir Diskussionen über Covid-19 und die Folgen besser gefallen, wenn nicht immer & immer dieselben User die böse, böse Regierung dabei anprangern.

Mir fällt es mittlerweile wirklich schwer an wenigstens einen gewissen Wahrheitsgehalt (unvoreingenommene, politische  Aussagen fallen auch mir mitunter schwer) zu glauben.

Doch wenn immer nur das System: böser Kurz zu erkennen ist - ...!

Billie-Blue
Billie-Blue

Nicht böse, unfähig.

Ich bin keine Anhängerin einer bestimmten Partei,bin da flexibel,  habe die Maßnahmen der Regierung im März voll unterstützt. Aber man muss auch sagen dürfen, was danach leider alles entgegen Expertenratschlag falsch gemacht wurde.

Es ist schwierig, keine Partei in der Regierung würde alles richtig machen, aber hier sind halt wirklich einfach viele Parteigänger ohne Expertise am Werk in beiden Regierungsparteien. Wenn der Gesundheitsminister wenigstens Arzt/ Ärztin wäre, wie wir es auch schon hatten.

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 24.09.2020 um 08:31 Uhr