Babynahrung 10 bis 12 Monate

Für die Babynahrung von 10 bis 12 Monate weigern sich viele Babys die Nahrung mit dem Löffel zu essen, weil sie gerade ihre Selbstständigkeit entdecken und alles mit den Händen essen. Jetzt dürfen gedämpfte Karotten oder eine Scheibe Brot zum Brei gefüttert werden.

Babynahrung 10 bis 12 MonateDie Anforderung an die Nahrung verändert sich mit dem Wachsen des Kindes. (Foto by: evgenyataman / Depositphotos.com)

Was der Sprössling alles braucht

  1. Sobald die ersten Zähne sprießen, macht das Stillen wenig Spaß.
  2. Außerdem braucht der kleine Erdenbürger mit zunehmender Aktivität auch mehr Essen und Nährstoffe.
  3. Mit Umstellung der Babynahrung auf feste Nahrung in Form von Beikost, gewöhnt sich der Babybauch an die Verdauung – und verträgt nach und nach auch eine breit gefächerte Speisekarte.

Die erste Babynahrung

  • Die Umstellung der Ernährung erfolgt sukzessive.
  • Starten Sie zum Beispiel mit der Mittagsmahlzeit, während am Rest des Tages noch Milch gefüttert wird.
  • Nach vollständiger Umstellung wird die Abendmahlzeit ersetzt. Es folgen die Zwischenmahlzeiten mit Obstbrei und zum Schluss das Frühstück.
  • Während mittags gekochtes Gemüse in Breiform gefüttert wird, gibt es zu den Zwischenmahlzeiten Obst.
  • Zerdrückte Banane oder geriebener Apfel machen dabei den Anfang. Am Abend gibt es einen Hirse- oder Haferbrei, so dass das Kind gut gesättigt ins Bett gehen und die Nacht durchschlafen kann.
  • Als Frühstück bietet sich aufgeweichter Zwieback an, der mit Obst oder Ähnlichem gemischt wird.
  • Neben der Obst- oder Gemüsesorte ist mit das wichtigste, dass Sie Geduld haben. Das Kind muss das Essen, das für einen Erwachsenen wie selbstverständlich funktioniert, erst lernen.

So verändert sich das Essen

Die ersten Gerichte sind noch sehr fein püriert. Je mehr Zähne und Erfahrung das Kind aber gesammelt hat, desto grober darf der Brei ausfallen.

Soll Fleisch gereicht werden, stellen sie sicher, dass es gekocht ist. Mit den Röststoffen, die beim Braten entstehen, kann das Kind noch nicht umgehen.

Gekochtes und ungewürztes Fleisch oder Fisch können fein püriert serviert werden.

Flüssigkeitszufuhr ist das A und O

FlüssigkeitszufurhDie tägliche Flüssigkeitszufuhr zum Brei, Muttermilch oder Milchfläschchen ist sehr wichtig. (Foto by: oksun70 / Depositphotos.com)

Steigt das Kind von Muttermilch oder Fläschchenmilch auf feste Nahrung um, muss sichergestellt sein, dass das Kind genug trinkt.

Bei zu geringer Flüssigkeitszufuhr wird die Verdauung und vor allem auch der Stuhlgang hart und schmerzhaft. Säfte und gesüßte Getränke sollten dabei gemieden werden.

Abgekochtes Wasser oder leichte Teesorten, also Tee, der nicht allzu lange zieht, sind die Getränke der Wahl. Aber auch bei Tee sollten die korrekten Sorten gewählt werden:

  • Fenchel-Anis-Kümmel
  • Fenchel
  • Kamille
  • Rooibos-Tee

Fazit

  • Zeit ist das A und O. Ihr Kind lernt am leichtesten und schnellsten in einer entspannten Umgebung – füttern Sie also am besten, wenn auch Sie die entsprechende Ruhe haben.
  • Bereiten Sie die Breie selbst zu? Binden Sie Ihr Kind einfach ein. Es ist von Natur aus neugierig und wissbegierig.
  • Erklären Sie ihm also, was sie da gerade tun. Lassen Sie die einzelnen Komponenten probieren. Geben Sie dem Kind eine Karotte in die Hand. Lassen Sie es einen Apfel kosten.
  • Probieren Sie aus, was Ihr Kind mag und welche Obst- und Gemüsesorten nicht die richtige Geschmacksrichtung sind und genießen Sie die Zeit und die neuen Erfahrungen.

Bewertung: Ø 5,0 (2 Stimmen)

User Kommentare