Wie gesund ist Sushi?

Ist Sushi wirklich so gesund wie sein Ruf? Und hält Sushi wirklich was es verspricht oder ist es in Wahrheit sogar ungesund?

Hält Sushi wirklich was es verspricht oder ist es in Wahrheit doch nicht so gesund?Hält Sushi wirklich was es verspricht oder ist es in Wahrheit doch nicht so gesund? (Foto by: vadimphoto1@g / Depositphotos)

Wie gesund ist Sushi?

Sushi ist eine ideale Mahlzeit für Menschen, die sich gesundheitsbewusst ernähren wollen. Denn es sättigt sehr lange, ohne dabei zu beschweren und ist arm an Fett und Kalorien. Wie gehaltvoll Sushi wirklich ist, ist unter anderem von den verwendeten Lebensmitteln abhängig.

Allgemeines zu den gesundheitlichen Aspekten von Sushi

In 100 Gramm Sushi befinden sich im Durchschnitt lediglich 7 Gramm Fett. Dadurch unterscheidet sich die japanische Edelspeise von vielen anderen Fast-Food-Gerichten. Zudem erzeugt Sushi auch ein deutlich längeres Sättigungsgefühl und liefert durch den enthaltenen Reis wichtige Kohlenhydrate. Und dabei ist die Speise sehr kalorienarm.

Allerdings sollten die Zutaten frisch sein, um eventuelle Keime und Parasiten zu vermeiden.

Der rohe Fisch liefert viele weitere wertvolle Inhaltsstoffe, wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren. Diese haben eine positive Wirkung auf die Gefäße und das Herz. Zudem ist Fisch reich an Eiweiß und Mineralien. Die verschiedenen Zutaten werden mit Meeresalgen umwickelt, die ebenfalls sehr fettarm und proteinlastig sind.

Vor allem bei rohem Fisch MUSS auf Qualität, Frische und Hygiene geachtet werden.Vor allem bei rohem Fisch MUSS auf Qualität, Frische und Hygiene geachtet werden. (Foto by: belchonock / depositphotos.com)

Nährstoffe & Kalorien in Sushi

Um zu beurteilen, ob Sushi wirklich so gesund ist wie häufig zu hören, sollten die einzelnen Komponenten und Zutaten genauer betrachtet werden.

1. Roher Fisch

Die Hauptzutaten von Sushi sind roher Fisch und diverse Meeresfrüchte, wie zum Beispiel:

  • Thunfisch
  • Lachs
  • Garnelen
  • Krabben
  • Süßwasseraale oder
  • Makrelen

Grundsätzlich liefert Fisch wichtige Eiweiße, Jod und die oben erwähnten Omega-3-Fettsäuren. Lachs und Forellen stellen zudem eine ideale Vitamin D-Quelle dar.

2. Reis

Zumeist wird für Sushi weißer Reis verwendet. Dieser wird geschliffen und poliert, wodurch er viele Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe verliert. Zudem kann er zu einem instabilen Blutzuckerspiegel führen und eventuell Diabetes Typ 2 oder diverse Herzprobleme hervorrufen. Somit ist dieser Bestandteil von Sushi nicht wirklich gesund.

3. Noriblätter

Nori- oder Algenblätter enthalten viele wichtige Nährstoffe und Vitamine.Nori- oder Algenblätter enthalten viele wichtige Nährstoffe und Vitamine. (Foto by: Torsakarin / Depositphotos)

Nori-Algen besitzen kein Fett und sind sehr reich an Eiweiß, Ballaststoffen, Vitaminen, Zink und Jod.

4. Sojasauce

Wird Sojasoße traditionell hergestellt, verfügt sie über einen hohen Eiweißanteil und sehr wenig Kalorien. Verzichtet werden sollte hingegen auf industrielle Produkte, da sich in diesen sehr häufig einige ungesunde Zusätze befinden, wie zum Beispiel Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe.

5. Wasabi

Für die Wasabi-Paste werden vor allem die Wurzeln der Pflanze genutzt. Diese verfügen über sekundäre Pflanzenstoffe, die antibakteriell wirken.

6. Eingelegter Ingwer

Eingelegter Ingwer verfügt über viele Mineral- und Bioaktivstoffe. Diese können dafür sorgen, das der Stoffwechsel angeregt und Reiseübelkeit vermieden wird.

Vorsicht vor Bakterien und Parasiten

Verunreinigtes Sushi kann Salmonellen, Vibrionen, Fischbandwürmer und auch Fadenwürmer enthalten.

Daher sollten diese Personengruppen auf rohen Fisch verzichten:

  • schwangere Frauen
  • Säuglinge
  • Kleinkinder bis zum fünften Lebensjahr
  • ältere Menschen und
  • Menschen, die durch eine regelmäßige Medikamenteneinnahme ein schwaches Immunsystem haben

Denn bei diesen Personengruppen sind die körpereigenen Abwehrkräfte zumeist nicht in der Lage, mikrobielle Infektionen zu bekämpfen. Einige Meeresbewohner verfügen über einen hohen Quecksilbergehalt, allerdings gehören Lachse, Aale und Krabben nicht dazu.

Allgemeines Sushi-Gesundheits-Fazit

Bei richtiger Zubereitung und guter Qualität ist Sushi nicht nur köstlich sondern auch gesund.Bei richtiger Zubereitung und guter Qualität ist Sushi nicht nur köstlich sondern auch gesund. (Foto by: vadimphoto1@g / Depositphotos)

Anschließend lässt sich sagen, dass Sushi durchaus gesund ist, wenn man vor allem beim Fisch auf Frische und Qualität setzt. Es liefert hochwertiges Protein, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Zink und Jod. Lediglich der weiße Reis sollte nicht in großen Mengen verzehrt werden. Hierzu kann zum Beispiel der Anteil an Fisch und Gemüse erhöht werden.

Bei den Variationen Hosomaki und Temaki fällt der Reisgehalt vergleichsweise gering aus. Grundsätzlich sollten die verwendeten Zutaten frisch sein und eine gute Qualität aufweisen. So lässt sich das Risiko einer Lebensmittelvergiftung senken.

Verzichtet werden sollte zudem auf Füllungen mit frittierten Komponenten und fettigen Soßen, da diese sehr viele Kalorien enthalten.


Bewertung: Ø 0,0 ( Stimme)

User Kommentare

BELIEBTESTE ARTIKEL