Bloody Mary einfach zubereitet

Kalter, geeister Tomatensaft verfeinert mit Sellerie und Wodka: Die Bloody Mary, der Herzhafte unter den Cocktails, gehört zu den Basics in jeder Bar. Am besten schmeckt der kalorienarme Longdrink jedoch selbstgemixt.

Bloody MaryTypisch für eine Bloody Mary ist eine Stange Sellerie. (Foto by: MicEnin / Depositphotos.com)

Die Geschichte

  1. Es gibt verschiedene Vermutungen zur Entstehung des Namens. So soll er auf die englische Königin Maria I. Tudor zurückgehen, die diesen Beinamen aufgrund ihres brutalen Vorgehens während der Protestantenverfolgung im 16. Jahrhundert von ihrer Nachfolgerin auf dem Thron, Elisabeth I., erhalten hat.
  2. Eine weitere unblutigere Variante besagt, dass der Barkeeper Fernand Petoit den Drink 1921 in der Harry´s New York Bar in Paris erstmals gemixt haben soll.

Welches Glas verwende ich dafür?

Ob klassisch in einem hohem Longdrinkglas oder in einem bauchigen Glas serviert, die tiefe rote Farbe des pikanten Cocktails im Zusammenspiel mit dem Grün des Staudenselleries ist immer ein Blickfang.

Sehr elegant wirkt es, wenn der Rand des Glases mit Selleriesalz umrandet wird. Dazu den Glasrand mit Zitronensaft befeuchten und in einen Teller mit dem Selleriesalz drücken.

Welche Zutaten benötigt man?

  • 4 - 6 Eiswürfel
  • 3 cl Wodka
  • 6 cl Tomatensaft
  • 1,5 cl Zitronensaft, frisch gepresst
  • 1 – 2 Prisen Selleriesalz
  • 1 Prise schwarzen Pfeffer, frisch gemahlen
  • 1 – 2 Tropfen Tabasco
  • 1 Schuss Worchestersauce
  • ½ Zitronenscheibe
  • 1 Stange Staudensellerie, möglichst frisch mit Grün

Wie mixe ich eine Bloody Mary richtig?

  1. Eiwürfel mit Wodka, Tomatensaft und Zitronensaft in ein Rührglas oder Shaker füllen und mit Salz und Pfeffer gut verrühren bzw. schütteln.
  2. Mit Tabasco und Worchestersauce herzhaft abschmecken.
  3. Cocktail in ein dekoratives Glas umfüllen, evtl. mit weiteren Eiswürfeln auffüllen und mit der Zitronenscheibe garnieren.
  4. Staudensellerie waschen, die Ende abschneiden und zum Umrühren oder als Snack zwischen durch in das Glas stellen.

Welche Varianten gibt es?

Bloody Mary mit PfefferEs gibt unzählige Zubereitungsmethoden einer Bloody Mary. (Foto by: fortyforks / Depositphotos.com)

  • Eine Bloody Mary kann je nach Vorliebe mit Wodka, Gin oder Tequila zubereitet werden.
  • Anstelle des Zitronensaftes Limettensaft verwenden, der dem Cocktail einen feineren Geschmack verleiht.
  • Für eine alkoholfreie Variante den Wodka durch die gleiche Menge an Tomatensaft oder Selleriesaft ersetzen.
  • Als Getränk gegen Kater ist Bloody Mary nur in der alkoholfreien Variante zu empfehlen.
  • Mit einer kräftigen Prise Kreuzkümmel und Kurkuma wird er zum orientalisch gewürzten Tomatensaft, den man ohne Reue genießen kann.

Welches Zubehör ist nötig?

Rührglas oder Shaker, Zitruspresse, Glas zum Anrichten

Was ist zu beachten?

  1. Der Geschmack sonnengereifter, aromatischer Tomaten bestimmt das Aroma des Getränks. Achten Sie beim Einkauf auf gute, wenn möglich Bio-Qualität.
  2. Nicht zu viel Eis verwenden, sonst verwässert der Geschmack.
  3. Nicht jeder mag es feurig oder scharf. Daher sollte man mit der Dosierung des Tabascos vorsichtig sein. 1 bis 2 Tropfen genügen. Wer es schärfer mag, kann gerne individuell nachwürzen. Dazu einfach eine Flasche Tabasco bereitstellen, so dass sich jeder so viel nehmen kann, wie er verträgt.

Tipps und Fazit

  • Zum Aperitif den pikanten Klassiker als Shot zu Fingerfood und Grissinis reichen.
  • Rezepte für eine gute Bloody Mary gibt es wie Sand am Meer.
  • Nahezu jede Bar hat ihr eigenes Rezept:
  • mal wird mit geräuchertem Paprikapulver aufgepeppt, mal mit Barbecuesaucen oder auch mit würzigem Speck anstelle des Staudenselleries.
  • Das Geheimnis liegt jedoch in der ursprünglichen Einfachheit der wenigen Zutaten:
  • Zitronensaft sorgt für Frische und eine angenehme Säure, Tabasco und Worchestersauce verleihen dem Klassiker feurige Schärfe und Tiefe, und Selleriesalz bürgt für eine unverwechselbare Note.
  • Pur, einfach und frisch.

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User Kommentare

Tammy3108
Tammy3108

nicht schlecht das Rezept. Soll ja angeblich spitze sein gegen einen morgendlichen Kater nach dem lange fort gehen.

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