Servicejob im Restaurant oder Hotel

Servicejob in Restaurants und Hotels, in der Systemgastronomie und im Catering sind abwechslungsreich. Sie bieten selbst Quereinsteigern eine Vielfalt von Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zu einer internationalen Karriere.

Servierjob Auch für Quereinsteiger eine tolle Berufssparte. (Foto by: CandyBoxImages / Depositphotos.com)

Food-and-Beverage-Manager

  • Der F&B Manager ist der gastronomische Leiter eines Hotels mit mehreren Restaurants oder von einem gastronomischen Großunternehmen mit mehreren Einheiten.
  • Die einzelnen Restaurants werden meist als Outlets bezeichnet. Zu den Outlets zählen Ballsäle, Dependancen und Banketträume.
  • Große Gastronomieunternehmen sind zudem im Catering-Geschäft aktiv, wo sie ihre Leistungen für Speisen und Getränke (F&B) außerhalb der eigens bewirtschafteten Räume erbringen.

Restaurant-Manager oder Chef de Salle

Wer diese Position bekleidet, steht in der Verantwortung für ein Restaurant oder einen Speisesaal.

Die Position ist strategisch angelegt und umfasst Personalplanung, Kassenverantwortung und die Betreuung der Auszubildenden.

Dabei wird er unterstützt vom Maître d'hotel oder vom Chef de Rang, der als Oberkellner für den reibungslosen Service am Gast verantwortlich ist.

Ihnen unterstellt sind die Commis de Rang, die je nach interner Unternehmenssprache auch Kellner/-in oder Waiter/Waitress genannt werden.

Sommelier

  • Den Gästen in gehobenen Restaurants steht mitunter ein ausgewiesener Getränkespezialist als Weinkellner/-in zur Seite, der den Titel Sommelier trägt.
  • Dessen Kernkompetenz liegt bei der Auswahl an Weinen, die bestens mit den Speisen harmonieren.
  • Weiters trägt der Weinkellner zur Erstellung der Getränkekarte bei, auf der auch Spirituosen, Biere und alkoholfreie Getränke vertreten sind.

Bankett-Manager

Bälle, Feste, Jubiläen, Firmenpräsentationen, Tagungen und Hochzeiten zählen zu den individuellen Veranstaltungen, die ganz auf die Wünsche und Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten werden.

Sämtliche Absprachen dazu führt der Bankett-Manager. Er ist die Schnittstelle zwischen dem Auftraggeber und dem Restaurant oder Hotel.

Ihm unterstehen, wie auch dem F&B Manager, je nach Betriebsgröße eine Reihe von Assistenten.

Chef de Bar, Barkeeper und Co.

Ein Breitgefächerter Job ist der Barkeeper allemal. Barkeeper (Foto by: yacobchuk1 / Depositphoto.com)

  • Wie sein Name schon sagt, ist der Chef de Bar für das Geschehen dort verantwortlich. Ihm unterstellt sind die Barmaids oder Barkeeper.
  • Ausgewiesene Cocktail-Spezialisten bevorzugen den Begriff Barmixer. Ebenfalls gebräuchlich sind Barmann und Barkeeperin.
  • Die Position hinter dem Bufett gibt es auch in Restaurants ohne Barbetrieb. Dann ist hier ein Bufettier, Theker oder Bufettkellner tätig.

Barista

Unter dieser Berufsbezeichnung versteht man aus heutiger Sicht die Position an einer Kaffee- oder Espressobar. Dort ist der Barista der Herr über den Kaffee und beherrscht die unterschiedlichsten Zubereitungsarten vom einfachen Espresso, über den Einspänner bis hin zum kunstvollen Latte Macchiato.

In seinem Ursprungsland Italien ist der Barista noch immer für das gesamte Getränkerepertoire an der Bar zuständig. Ähnlich wie ein Sommelier oder ein Barkeeper hat der Barista eine Spezialausbildung absolviert.

Abwechslung

Schon aufgrund der internationalen Gästeschar ist die Vielsprachigkeit im Service geradezu ein Muss. Deutsche, englische und französische Sprachkenntnisse seitens des Personals sind die Grundlage für eine gute Kommunikation. Das spiegelt sich auch in den derzeit gängigen Jobbezeichnungen wider.

Tipp

Wer einen Servicejob von Anfang an lernen möchte, schlägt am besten den direkten Weg der dualen Ausbildung ein. Er hat dann die Wahl zwischen den drei klassischen Ausbildungsberufen Fachkraft im Gastgewerbe, Restaurantfachmann/-frau und Gastronomiefachmann/-frau.


Bewertung: Ø 4,3 (6 Stimmen)

User Kommentare

puersti

Ein Beruf im Gastgewerbe hat sicher immer Zukunft, speziell wenn der Beruf von der Pike auf gelernt wird. Gibt auch jede Menge Aufstiegschancen.

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Pesu07

Lehrlinge im Gastgewerbe werden händeringend gesucht. Schade, dass die Informationen über die Möglichkeiten in der Gastronomie zu wenig zu den Kindern bzw. deren Eltern gelangt.

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Hermine_Rumpfmüller

Ich war selber lange genug im Gastroservice unterwegs. So toll ist das echt nicht, schlecht bezahlt und lausige Arbeitszeiten. Schaut euch das gut an wenn ihr das machen wollt

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RomyG

Ich arbeite in der Gastro. Es ist sehr abwechslungsreich. Vor allem wenn man, so wie ich, in einem Saisongebiet wohne, wo ich im Sommer die eine Stelle und im Winter die andere Stelle habe. Das einzige Negative dabei ist dass ich in den Ferien immer Hauptsaison habe und wenn die Kinder in der Schule sind bin ich zu Hause. Wochenendausflüge und Urlaube mit der Familie sind während der Saison nicht möglich.
Leider ist die Gastro bzw Tourismusbranche sehr familienunfreundlich.

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alpenkoch

so kann man sich irren. Mutti meinte eine Ausbildung in der Gastronomie - Küche - Restaurant würde immer nen Job sichern . Essen muß man immer. Mit Corona sehen wir nun die Grenzen

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Silviatempelmayr

Leider sind die Arbeitszeiten halt nicht sehr angenehm. Aber in jedem Job gibt es unangenehme Sachen.

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Kanguruh1

Wenn die Arbeit in der Gastronomie besser bezahlt wäre, würden sich vielleicht mehr junge Menschen dafür interessieren!

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Wanesser

Sehr spannend, welche Möglichkeiten es gibt, in der Gastronomie zu arbeiten. Vieles davon ist für mich neu.

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