Regrowing - Blatt- und Kohlgemüse

Blatt- und Kohlgemüse sollte bei keinem Essen fehlen, entweder als köstlicher kleiner Beilagensalat, als belebender Smoothie für zwischendurch, oder als nährstoffreiches Hauptgericht. Zudem eignet sich das gesunde Blatt- und Kohlgemüse hervorragend zum regrowen, mehr darüber erfahren Sie hier!

Regrowing - Blatt- und Kohlgemüse Foto tycoon / depositphotos.com

Regrowing ist der neue Hype nicht nur auf den sozialen Netzwerken, sondern vor allem auf den Fensterbänken.

Regrowing ist Nachhaltigkeit pur. Gemüsereste, sogenannter Abfall kann mit wenigen Handgriffen nachwachsen und in neue Lebensmittel verwandelt werden.

Regrowing bedeutet somit auch, eine Menge Geld zu sparen.

Was gehört zu Blatt- und Kohlgemüse?

Der Großteil des grünen Gemüses zählt zur Gruppe der Blatt- und Kohlgemüse.

Dieses ist besonders gesund und steckt voll lebensnotwendiger Nährstoffe.

Zudem lässt sich dieses Gemüse auch wunderbar zum Regrowing verwenden.

  • Eisbergsalat
  • Pflücksalate
  • Rucola
  • Chicoree
  • Endiviensalat
  • Vogerlsalat
  • Kopfsalat
  • Lollo bionda und Lollo rosso
  • Weißkraut
  • Spitzkraut
  • Rotkraut
  • Wirsing
  • Brokkoli und wilder Brokkoli
  • Kohlsprossen
  • Karfiol und Romanesco
  • Kohlrabi
  • Chinakohl
  • Pak Choi
  • Wirsing

Was muss beim Regrowing beachtet werden?

Regrowing - Blatt- und Kohlgemüse Foto AgaveStudio / depositphotos.com

Generell lassen sich alle Blattsalate und sämtliche Krautsorten nachwachsen.

Dafür ist es wichtig, dass das Gemüse zuvor optimal gelagert wurde.

Nur einwandfreie Gemüsereste lassen sich regrowen.

Das Gemüse darf dafür weder vertrocknet noch angefault sein.

Falls sich trockene Blätter am Strunk befinden, müssen diese zuvor entfernt werden.

Fauliges Gemüse sollte jedoch in die Biotonne oder auf dem Kompost landen.

Wie lässt man Gemüsereste nachwachsen?

  • Wer regrowen möchte, sollte beim Verwenden der Salate und des Krauts in Zukunft den Strunk nicht mehr anschneiden.
  • Dieser wird für den Vorgang benötigt.
  • Wenn es soweit ist, wird der Strunk an der Unterseite ganz leicht gerade abgeschnitten.
  • Nun kommt der Strunk in ein mit Wasser befülltes Behältnis.
  • Der Strunk sollte circa bis zur Hälfte mit Wasser bedeckt sein.
  • Das ist die ganze Hexerei und schon sorgt die Natur für alles Weitere.

Regrowing - Die richtige Pflege

  1. Das Wasser muss immer frisch sein.
  2. Daher sollte es regelmäßig gewechselt werden.
  3. Dafür darf es niemals zu warm, aber auch nicht zu kalt sein.
  4. Wird das Wasser nicht gewechselt, so beginnt der Strunk schnell zu faulen.
  5. Er wird schmierig und fängt auch sofort zu stinken an.

Der passende Standort

Regrowing - Blatt- und Kohlgemüse Foto tycoon / depositphotos.com

Pflanzen lieben es sonnig. Daher eignet sich die Fensterbank geradezu perfekt.

Vor allem Salate können die gesamte Zeit auf der Fensterbank bleiben.

Die nachgewachsenen Blätter können so immer wieder bei Bedarf abgeerntet werden.

Die Salate lassen sich aber auch nach einigen Tage als Stecklinge in den Garten oder in den Blumenkasten setzen.

Auch das Kohlgemüse eignet sich hervorragend, um nach etwa einer Woche als Setzling in die Erde gepflanzt zu werden.

Es sollte eine hochwertige Anzuchterde verwendet werden.

Diese ist wasserdurchlässig und nährstoffarm. So wird die schnelle Wurzelbildung gefördert

Das Ernteergebnis

  • Bei den Salaten muss nicht gewartet werden, bis der gesamte Salatkopf nachgewachsen ist.
  • Bei sämtlichen Salaten ist es optimal, dass jederzeit die Blätter portionsweise abgeerntet werden können.
  • Auch bei Brokkoli können jederzeit Blätter und Blütenstände abgeerntet werden.
  • Wird das Kohlgemüse eingesetzt, so wächst nun eine komplett neue Gemüsepflanze nach.

Fazit

Regrowing ist Nachhaltigkeit pur. Damit lässt sich zudem eine Menge Geld sparen.

Es macht auch Spaß, den eigenen Pflanzen beim Wachsen zuzusehen.

Nicht nur Kindern schmeckt auf diese Art grünes Gemüse um ein Vielfaches besser!


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