Warum wird mein Germteig immer hart und geht nur ganz wenig auf?

Wenn der Germteig nicht aufgeht, hat das zwei Hauptursachen: Die Temperatur stimmt wahrscheinlich nicht, außerdem ist möglicherweise zu wenig Zucker enthalten beziehungsweise das Verhältnis von Hefe und Zucker stimmt nicht. Eine erfahrene Backfrau wie die Oma weiß aber, wie ein Germteig gelingt.

GermteigWenn der Germteig nicht aufgeht, liegt es meist an der Temperatur oder am Mischverhältnis. (Foto by: Depositphotos)

Mit ein paar einfachen Tipps zeigen wir Ihnen wie der Germteig sicher gelingt.

Frischen Germ oder Trockengerm?

Ist relativ egal – es gilt dabei immer 1 Würfel frischer Germ entspricht 2 Päckchen Trockengerm. Und für ca. 1 kg Mehl (nur Weizen- oder Dinkelmehl) benötigt man 1 Würfel Germ.

Beide Sorten sollte man aber im lauwarmen Wasser oder Milch vorher auflösen.

Kneten, Kneten und nochmals Kneten

Nur ein gut durchgekneteter Germteig geht auch richtig auf. Natürlich kann man auch mit der Hand kneten, aber wenn man eine Küchenmaschine hat sollte man diese auch verwenden.

Teig braucht Ruhe

Um aufzugehen benötigt der Teig Ruhe. Am besten eignet sich dazu ein warmes Plätzchen (aber nicht wärmer als 40 Grad) – zugedeckt mit einem feuchten Küchentuch (damit er nicht austrocknet) in der Schüssel für gut 30-60 Minuten gehen lassen.

Notfalltipps

  • Pickt der Teig zu stark einfach etwas mehr Mehl hinzufügen.
  • Ist der Teig zu fest etwas warmes Wasser oder Milch hinzufügen.

 

 


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