Brot richtig aufbewahren

Beim verlockenden Genussfrühstück darf eines nicht fehlen: frisches, knuspriges Bort. Wer das Brot richtig aufbewahrt, hält es länger frisch und kann die knackige Kruste länger genießen!

Das Getreide macht den Unterschied

Brot schmeckt am besten frisch – daher ist eine sollte es auch gut aufbewahrt werden.Brot schmeckt am besten frisch – daher ist eine sollte es auch gut aufbewahrt werden. (Foto by: jabiru / depositphotos.com)

Bei Kauf des Brotes sollte auf das verarbeitete Getreide geachtet werden. Je höher der Anteil von Roggen und je geringer der Anteil von Weizen im Bort, desto länger bleiben Feuchtigkeit und Frische erhalten. Während reines Weizenbrot schon nach 2-3 Tagen ungenießbar wird, kann Vollkornbrot bis zu 9 Tage lang aufbewahrt werden.

Weg mit Papier und Plasticksackerl

Brot aus der Bäckerei oder dem Supermarkt wird meist in Papier oder Plastik verpackt. Einige Tage kann das Brot darin gelagert werden, die schlechte Luftzirkulation lässt es aber schnell schimmeln. Um das zu vermeiden, empfiehlt sich die Lagerung im Brotkasten.

Die richtige Brotbox finden

Bei der Wahl der richtigen Brotbox ist ebenfalls auf die bevorzugte Brotsorte zu achten. Vollkornbrote etwa sind bei hoher Luftfeuchtigkeit auch nach einigen Tagen noch frisch, die etwa in Brotboxen aus Ton, Keramik oder von Tupper entsteht. Weißbrote hingegen werden bei hoher Luftfeuchtigkeit schnell schwammig und verlieren an Frische.

Traditionell: Brotboxen aus Ton oder Keramik

Der Brottopf oder auch Römertopf genannt schützt das Brot vor dem Austrocknen, die Luftlöcher halten die Schimmelbildung gleichzeitig im Zaum. In Brotboxen aus Keramik kann Brot bis zu einer Woche frisch gehalten werden.

Leicht und praktisch: Die altbewährte Tupperbox

Der Brottopf von Tupper verfügt über ein Filtersystem, dass das Brot vor dem Austrocknen schützen und gleichzeitig vor dem Schimmeln bewahren soll. Da die Folie nur für Wassermoleküle durchlässig ist, soll das Aroma behalten werden. Praktische Details sind etwa das integrierte Schneidebrett und Serviertablett.

Aromatisch: Brotboxen aus Holz

Eine recht günstige Methode ist das Brot in einem Leinensack aufzubewahren.Eine recht günstige Methode ist das Brot in einem Leinensack aufzubewahren. (Foto by: Anna_Shepulova / depositphotos.com)

Brotboxen aus Holz zeichnen sich vor allem durch ihr schönes Design und den angenehmen Duft aus, den sie im Raum verbreiten. Zirbenholz hat zudem eine antibakterielle Wirkung und kann so dem Schimmelbefall entgegenwirken.

Für die Lagerung von Brot im Brottopf aus Zirbenholz gilt:

  1. Backpapier am Boden der Box verhindert, dass das Brot den Geschmack des Zirbenholzes annimmt
  2. Die Brotbox muss immer sauber gehalten werden! Auch das Backpapier muss regelmäßig gewechselt werden.
  3. Die Brotbox immer mit einem trockenen Tuch säubern, eine feuchte Reinigung lässt die Schimmelpilze wachsen.
  4. Die Brotbox nicht komplett abdichten, so erzeugt das Zirbehnolz im inneren ein natürliches Klima.

Hier gibts eine praktische Brotdose aus Zirbenholz und eine Brotdose aus Zirbenholz mit Klappdeckel.

Robust: Brotboxen aus Edelstahl

Edelstahl lässt sich wegen seiner glatten Oberfläche und dem meist einfachen Design besonders gut reinigen. Brösel vom davor gelagerten Brot müssen sorgfältig entfernt werden, damit die Schimmelsporen sich nicht ausbreiten können. Dafür empfiehlt sich besonders die Verwendung von Essig.

Einfach und effektiv: Brotbeutel aus Stoff

Die einfachste und günstigste Art um das Brot länger frisch zu halten ist die Aufbewahrung in einem Brotbeutel aus Stoffen wie Leinen oder Baumwolle. Sie schützen das Brot ebenso wie Brotboxen aus anderem Material vor dem Austrocknen, sind aber wesentlich günstiger in der Anschaffung.

Brot in Kühlschrank oder Kühltruhe lagern

Brot ein zu kühlen macht nur bei besonders hoher Luftfeuchtigkeit Sinn, um es vor dem Schimmeln zu schützen, lässt es aber auch schneller austrocknen.

Tiefgekühlt kann Brot für später aufgehoben werden, sowohl schon in Scheiben geschnitten als auch als Ganzes. Lieber aber häufiger weniger und frisches Brot kaufen als zu viel davon einfrieren.

Trockenes Brot verwerten

Aus altem Brot oder Semmeln kann man recht einfach, köstliche Bröseln machen.Aus altem Brot oder Semmeln kann man recht einfach, köstliche Bröseln machen. (Foto by: belchonock / depositphotos.com)

Auch trockenes Brot kann in der Küche noch für viel Genuss sorgen:

  • Das Brot zu Croutons verarbeiten und in Salaten oder Cremesuppen genießen
  • Selbst gemachte Semmelbrösel machen die Panier vom Wiener Schnitzel erst richtig schmackhaft

Trockenes Brot oder Semmeln können auch mit Wasser bestrichen und im Ofen nochmals kurz aufgebacken werden. So schmecken sie beinahe frisch!

Tipps für den Umgang mit geschimmelten Brot

Geschimmeltes Brot gehört auf jeden Fall als Ganzes in den Mistkübel! Danach sollte die Brotbox gründlich gereinigt werden.

Fazit

Die Brotboxen unterscheiden sich voneinander stark in Design und Preisklasse. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis lieferte der Brotbeutel. Am besten sollte Brot häufiger und in kleineren Mengen gekauft werden, um auch den hartnäckigsten Siebenschläfer mit der Hoffnung auf eine knackige Brotkruste aus dem Bett zu locken.


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