Wie isst man eine Kaki?

Kakis werden unreif geernet und müssen zuhause reifen, bevor sie verzehrt werden können. Die süße Frucht ist ein wahrer Hochgenuss.

KakiDie Kaki besitzt viele Vitaminen, hat ordentlich Power und ist ein wichtiger Energielieferant. (Foto by: © Diana Taliun / fotolia.com)

Die Kaki stammt ursprünglich aus Asien und gilt dort sogar als heilkräftig. Die bei uns erhältlichen Früchte stamme,n je nach Jahreszeit, aus Italien, Israel oder Brasilien. Kaki-Früchte sind sehr gesund und immer mehr Menschen essen sie gerne.

Wie isst man eine Kaki?

Beim Kauf einer Kaki-Frucht muss überlegt werden, ob man die Kaki gleich essen möchte, oder ob sie daheim in der Gemüselade des Kühlschranks noch ein bisschen nachreifen darf.

Die Kaki ist sehr reif und fühlt sich weich an, dann schneidet man sie in der Mitte durch und löffelt das weiche, geleeartige Fruchtfleisch einfach aus. Ähnlich wie bei einer Kiwi.

Die süße, exotische Frucht kann auch zu Marmelade weiterverarbeitet werden.Die süße, exotische Frucht kann auch zu Marmelade weiterverarbeitet werden. (Foto by: Andrey Cherkasov / fotolia.com)

Die Kaki ist reif aber noch nicht ganz weich sondern eher fest, dann macht man es wie folgt:

  • Zuerst wird die Kaki mit kaltem Wasser gut abgewaschen.
  • Dann schneidet man die Frucht der Länge nach je nach Größe in vier oder acht Teile.
  • Die harten Fruchtblätter kann man jetzt leicht wegschneiden.
  • Die aus Israel stammende Zuchtform trägt den Namen Sharon-Frucht und hat keine
  • Kerne. Bei anderen Kaki-Früchten entfernt man die Kerne.
  • Den hellen Strunk kann man wegschneiden, er kann aber auch mitgegessen werden.
  • Ob man die Kaki schält oder mit der Schale essen will, ist reine Geschmacksache - sie ist auf jeden Fall essbar.

Der Geschmack der reifen Kaki ist fruchtig-süß und ähnelt dem einer Marille und einer Honigmelone. Manchmal schmeckt man auch ein leichtes Vanillearoma.

Der pflanzliche Gerbstoff Tannin in den Früchten wird durch die Reifung weniger spürbar und macht sie nicht so herb im Geschmack. In unreifem Zustand verspürt man dadurch ein pelziges Gefühl im Mund. Die Sharon-Frucht enthält von Haus aus weniger Tannin.

Wer die vitaminreiche Kaki als gesunden Snack zwischendurch isst, nimmt damit viel Provitamin A zu sich, das besonders für Haut und Haare gut ist. Auch die Mineralstoffe Magnesium, Calcium und Phosphor sind in den Früchten enthalten.

Kaki in der Küche

Mit Kaki, Rucola und Gorgonzola zaubert man einen erfrischenden Sommersalat.Mit Kaki, Rucola und Gorgonzola zaubert man einen erfrischenden Sommersalat. (Foto by: myviewpoint / fotolia.com)

Außer sie frisch zu essen, gibt es natürlich auch verschiedene Möglichkeiten diese Frucht in der Küche zu verarbeiten.

Die Kaki passt in Obstsalat, ergibt eine schmackhafte Marmelade oder ein fruchtiges Kompott. Die so beliebten Smoothies können damit aufgewertet werden. Auch im Müsli ergibt sich einmal eine andere Geschmacksrichtung.

Die säuerliche Süße passt perfekt zu exotischen Speisen, zu gebratener Entenbrust, zu Schweinefilet in Fruchtsoße.

Aus dem herben Endiviensalat entsteht durch Kaki etwas ganz Besonderes. Sogar Kuchenrezepte gibt es, in denen Kaki-Früchte verarbeitet werden.


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