Abdampfen - Abdämpfen

Das Verdunsten von Restwasser beim Verarbeiten bzw. Kochen von Lebensmitten nennt man Abdampfen oder auch Abdämpfen. Am häufigsten wird dieser Vorgang bei der Zubereitung von Kartoffeln angewendet, findet aber auch Einsatz bei Gemüse, Reis oder Teigwaren.

Das Abdampfen von Kartoffeln

Nach dem Kochen und Abgießen von Pell- oder Salzkartoffeln werden die Kartoffeln erneut auf den Herd gesetzt und solange geschwenkt, bis das restliche Wasser verdampft ist. Ein zwischen Topf und Deckel gelegtes Handtuch kann durch die Aufnahme des Wasserdampfes den Vorgang beschleunigen. Das Abdampfen verhindert zum Beispiel die Bildung einer unappetitlichen Stärkehaut auf Salzkartoffeln und entzieht den Kartoffeln so viel Wasser, dass sie eine gute Grundmasse für eine Weiterverarbeitung zu Kroketten oder ähnlichen Produkten bilden.

Abdampfen beim Schnellkochtopf

Auch beim Kochen mit dem Schnellkochtopf ist vom Abdampfen die Rede. Hierbei handelt es sich um das Entweichen des Wasserdampfes zum Senken des Drucks bis hin zum Öffnen des Deckels. Dieser Vorgang kann, bei modernen Geräten, automatisch erfolgen, üblicherweise aber durch die Reduzierung der Hitze oder mittels fließend kaltem Wasser, unter welches der Topf gestellt wird.


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