Einbrenn - Mehlschwitze

Mehlschwitze oder auch Einbrenn, ist eine erhitzte Mischung aus Mehl und Fett, welche zum Binden von Suppen und Saucen dient.

Einbrenn - MehlschwitzeEine Mehlschweitze oder auch Einbrenn die zum Binden von Suppen und Saucen. (Foto by: Gutekueche.at)

Unterschied zwischen Einbrenn oder Einmach

Eine Einbrenn besteht aus Öl oder eventuell Schmalz, und glattem Mehl.

Als Richtlinie für die Menge sollte man bei 3 Teilen Mehl 2 Teile Fett verwenden.

Das Fett wird erhitzt, Mehl einrühren und hellbraun anrösten, dabei ständig rühren, sodann mit kalter Suppe, Wasser, Wein oder Milch ablöschen. Die Flüssigekeiten sollten kalt sein, damit keine Klümpchen entstehen.

Dabei ist zu beachten dass man mit der Mehlschwitze ungefähr das 12 fache an Flüssigkeit binden kann.

Je nach Bräunungsgrad (hängt von der Hitze ab) spricht man von:

  • weißer Mehlschwitze
  • blonder Mehlschwitze
  • brauner Mehlschwitze

Ordentlich umrühren und fertig ist eine perfekte Einbrenn zum Binden oder Eindicken von Suppen und Gemüse.

Verwendung in der Küche

Es gibt sogar Gerichte, die nach der Einbrenn ihren Namen haben, wie beispielsweise die steirische Einbrennsuppe oder die eingebrannten Erdäpfel, auch unter dem Namen "Einbrennte Hund" bekannt und oftmals auch heute wieder beliebt, obwohl es sich dabei um ein "Arme-Leut-Essen" handelt, das aus Einbrenn, Erdäpfeln, Essiggurkerln, Kapern und Gewürzen besteht.

Eine Einmach funktioniert gleich wie eine Einbrenn, hier verwendet man allerdings Butter statt Öl, und das Mehl soll keine Farbe bekommen. Eine Einmach wird für die feinere Küche verwendet.

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