Biskuitteig für Torten

Ein Biskuitteig ist ein beliebter Teig für viele Torten. Eine gute Mehlspeise steht und fällt mit dem Teig, da sind sich Naschkatzen und Bäcker gleichermaßen einig. Wie Ihnen der perfekte luftige Biskuit für die Tortenform gelingt, erklären wir Ihnen hier!

Biskuit TortenbodenEin luftiger Biskuitteig eignet sich hervorragend als Tortenboden. (Foto by: Miuda / Depositphotos.com)

Biskuitteig für die Springform

Die Biskuitmasse besteht primär aus

  • Ei
  • Zucker
  • Stärke (in Form von Mehl oder Maizena)

... ein passendes Grundrezept haben wir weiter unten im Artikel erstellt ...

Der Biskuit zeichnet sich nämlich dadurch aus, dass er im Vergleich zu anderen Teigen relativ wenig Wasser und Stärke enthält. In diesem Umstand liegt auch schon sein Geheimnis begründet, denn das verleiht dem Biskuitteig seine besonders feine und luftige Konsistenz.

Beachtenswertes - Biskuit vs. Wiener Boden

Oftmals wird der Biskuit gerne mit dem Wiener Boden verwechselt. Der Unterschied besteht darin, dass der klassischen Biskuitmasse kein Fett beigemengt wird.

Der Wiener Boden wird mit zerlassener Butter oder Öl hergestellt und muss deshalb im Anschluss sofort in den Ofen. Das birgt natürlich die Gefahr, dass man nicht schnell genug ist und die Luft durch das Fett entweicht.

Zum Glück ist der Biskuit dahingehend gelingsicherer und auch noch kalorienärmer.

Warum eignet sich ein Biskutteig besonders für die Springform?

Da es sich beim Biskuit um einen sehr luftigen Boden handelt, eignet er sich hervorragend für alle Torten, ohne sich dabei geschmacklich in den Vordergrund zu drängen.

Daher ist der Biskuit aus der Springform der perfekte Begleiter, ob für schokoladige bzw. cremige Torten oder sommerlich-fruchtige Rezepte.

Wie gelingt ein hoher Biskuitteig?

Kokoskuchen mit BiskuitMit einem Biskuitteig können viele köstliche Torten gezaubert werden. (Foto by: Anna_Shepulova / Depositphotos.com)

Den Biskuit vom Blech für die klassische Biskuitroulade am Sonntagstisch kennen wir alle, jedoch wäre diese Variante für eine mehrschichtige Torte doch sehr umständlich. Daher gibt es den hohen Biskuit, der in einer Springform gebacken wird und eine schöne Höhe erreicht, sodass man ihn im Anschluss zu mehreren Böden waagrecht zerteilt.

Besonderes Equipment für die Zubereitung

1. Springform
2. Rührgerät oder Küchenmaschine
Darüber hinaus wird kein besonderes Equipment für die Zubereitung benötigt.

Herstellung

Hier ein einfaches Grundrezept für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:

Zutaten:

  • 300g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 1 Pkg. Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 300g Mehl

Rezept Zubereitung:

  1. Schlagen Sie Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier lange zu einer schaumigen Masse auf. Für einen hohen Biskuit verwenden Sie sechs Eier, für einen niedrigen vier.
  2. Heben Sie anschließend das Mehl mit dem Backpulver unter und füllen Sie den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform.
  3. Backen Sie den Boden für ca. 30 Minuten bei 200 Grad.

Unsere Rezept-Empfehlungen:

Tipps, Tricks und Fachwissen

  1. Im obigen Rezept wird die Einkesseltechnik verwendet, das heißt, dass die Eier nicht getrennt werden. (Dies nennt man im Fachjargon „Génoise“.) Wichtig ist, dass Sie die Zucker-Ei-Masse lange genug schlagen, also nicht weniger als 20 Minuten.
  2. Die klassische Technik ist die Zweikesselmethode und empfiehlt sich für die weniger geübten Bäcker: Einfach die Eier trennen und die obige Masse nur mit dem Dotter herstellen. Aus dem Eiklar wird Eischnee geschlagen und dieser wird dann ganz zum Schluss vorsichtig untergehoben.
  3. Damit der Eischnee gelingt, ist es wichtig sauber zu arbeiten. Es dürfen keine Dotterrückstände im Eiklar und die Schüssel muss völlig sauber sein.
  4. Unterheben bedeutet nicht rühren! Bei der Rührbewegung darauf achten, dass möglichst viel Luft in den Teig kommt, indem Sie von oben nach unten kreisend rühren – statt mit oder gegen den Uhrzeigersinn.

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User Kommentare

MaryLou
MaryLou

Jetzt bin ich aber gespannt. Nachdem mir die Zweikesseltechnik auch nicht immer gelingt werde ich einmal die Einkesseltechnik probieren. Wenn es schiefgeht, was ich nicht hoffe, habe ich noch eine Ausrede. Super Beschreibung, Danke!

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