Plant-Based-Food, die pflanzenbasierte Ernährung

Plant-Based-Food, die pflanzenbasierte Ernährung ist mittlerweile überall zu finden. Ein gesunder Ernährungsstil, der völlig unkompliziert und nachhaltig ist. Diese Wunschvorstellung setzt "Plant Based" gekonnt um. Hinter dem englischen Begriff verbirgt sich ein Foodtrend, der zurecht immer mehr Anhänger findet.

Plant-Based-Food, die pflanzenbasierte Ernährung Fleisch und Fisch darf bei Plant-Based auch auf den Tisch. (Foto by: bit245 / depositphotos.com)

Was genau ist Plant-Based-Food

Plant Based heißt übersetzt pflanzenbasiert. Damit deutet sich schon der Grundgedanke hinter dem, ursprünglich aus den USA stammenden, Konzept an.

Bei Plant Based ist die Kost überwiegend pflanzlich, möglichst wenig weiterverarbeitet, saisonal und regional.

Tierische Produkte dürfen ab und an auf den Tisch kommen - natürlich in Bio Qualität.

Welche Lebensmittel sind Plant-Based?

  1. Gemüse und Obst
  2. Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen
  3. Produkte aus Vollkorn, denn die liefern dem Körper wichtige Vitamine, Ballaststoffe sowie Mineralstoffe
  4. zahlreiche weitere gesunde Pflanzenstoffe

Die Vorteile von Plant-Based-Food

  • Der Ernährungstrend setzt auf Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte sowie Nüsse und Samen.
  • Milch, Fleisch und Fisch sind eine Ergänzung.
  • Die Lebensmittel sollten Regional und Saisonal gekauft werden.
  • Vom Verzicht auf stark weiterverarbeiteten Lebensmittel und deren, teilweise umstrittene Zusatzstoffe, profitiert die Gesundheit.
  • Plant Based stärkt die regionale Landwirtschaft und reduziert Verpackungsmüll.

Worauf muss man achten?

Plant-Based-Food, die pflanzenbasierte Ernährung Foto bit245 / depositphotos.com

Grundkenntnisse über die in den Lebensmitteln jeweils enthaltenen Vitamine und ein ausgewogen zusammengestellter Speiseplan, helfen einem Mangel vorzubeugen.

Möglichst unverarbeitete Lebensmittel kaufen sowie Saisonal, Regional und Ressourcenschonend einkaufen.

Unterschiede von vegan und Plant-Based

Im Gegensatz zum veganen oder vegetarischen Ernährungskonzept sind tierische Produkte bei Planted Based nicht grundsätzlich verboten.

Dennoch den Fleischkonsum sehr stark reduzieren.

Ist Planted-Based eine Diät?

Auch wenn der neue Ernährungstrend keine klassische Diät ist, so verhilft er dennoch zur bewussten, gesunden Ernährung. Dadurch purzeln bei vielen die Pfunde automatisch.

5 Rezepte Tipps für Planted-Based-Food

  • 1. Eine vitaminreiche, schnelle Früchte-Bowl oder ein Smoothie aus saisonalem Obst oder Gemüse geben den richtigen Start in den Tag.
  • 2. Salate mit saisonalem Obst und Gemüse lassen sich mit gesunden Nüssen aufpeppen. Essig und ein hochwertiges Pflanzenöl, Kräuter und Salz nach Geschmack zugeben.
  • 3. Aus verschiedensten Gemüsesorten lassen sich schnell leckere, kostengünstige Suppen zaubern. Gemüse in Wasser mit Gewürzen, Salz und Pfeffer kochen. Nach Geschmack mit klarer Gemüsesuppe würzen.
  • 4. Vollkornmehl mit Hefe, Salz und Wasser vermischen. Evtl. Körnermischung zugeben. Ruhen lassen, backen. Fertig.
  • 5. Zum frischen Brot: Eine kostengünstige Gemüsepfanne. Zum Beispiel aus Paprika, Tomaten und Zucchini. Einfach das Gemüse putzen, kleinschneiden und in der Pfanne mit wenig Wasser, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Zwiebeln dünsten.

10 Tipps für Anfänger - Plant Based-Food

Plant-Based-Food, die pflanzenbasierte Ernährung Foto belchonock / depositphotos.com

1. Einfach machen. Wer auf Neujahr wartet, um den Vorsatz umzusetzen, hat schon verloren.
2. Basiswissen aneignen. Grundkenntnisse über Obst und Gemüse, deren Inhaltsstoffe und Saison sollten beim Einstieg vorhanden sein.
3. Schenken macht Freude. Und ein ausgemisteter Vorratsschrank führt Anfänger nicht in Versuchung.
4. Nicht zu streng sein. Damit die Ernährungsumstellung dauerhaft gelingt, sollte der Einstieg sanft sein.
5. Gruppenstärke. Andere Plant Baser geben nicht nur Tipps, sondern auch Motivation.
6. Nicht einfach weglassen. Eine gesunde Plant Based-Küche ist abwechslungsreich. Weggelassene Nahrungsmittel können durch andere ersetzt werden.
7. Gang zum Arzt. Nach einiger Zeit kann ein Check-Up sinnvoll sein, um einen Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen zu erkennen und zu beheben.
8. Augen auf! Regional einkaufen stärkt die örtlichen Landwirte. Die Suche nach dem passenden Hof lohnt sich!
9. Gute Planung. Anfänger profitieren von einem Rezeptplan. So lassen sich Einkäufe und Zubereitung gut timen.
10. Fehler verzeihen. Wenn die Sehnsucht nach Chips zu groß war, ist es okay, sich den Fehler zu verzeihen. Mit jedem Tag Plant Based verschwindet die Lust auf Ungesundes ein bisschen mehr. Versprochen!

Fazit

Plant-Based ist eine Ernährungsform, die sich langfristig durchsetzen könnte.

Lebensmittel die möglichst unverarbeitet, saisonal und regional eingekauft werden. Vor allem wird der Fleischkonsum reduziert!

Man ernährt sich bewußter, ohne Vorsätze, Zwänge oder Vorschriften.

Eine nachhaltige Ernährung die am einfachsten umzusetzen ist und dabei die Ressourcen schont.


Bewertung: Ø 5,0 (3 Stimmen)

User Kommentare

martha

Diesen Artikel über Plant Based fand ich sehr interessannt. Ich kann aus unserem großen Gemüse- und Obstgarten vieles saisonal und frisch ernten und weiter verarbeiten, was wir sehr schätzen. Fleisch und Fisch essen wir auch gerne, jedoch ist die Zuspeise mengenmässig immer größer als das tierische Produkt.

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DIELiz

auch ich finde den Artikel äusserst interessant. Ernähren wir uns doch immer weniger mit Fleisch. Gegen gute Fleisch-Ersatzprodukte habe ich nichts :-)

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Pesu07

Pflanzenbasierte Ernährung hilft mit Sicherheit bei der Gewichtsabnahme. Weiters verringert es bei Menschen, deren Ernährung auf gesunden, pflanzenbsierten Lebensmitteln beruht, ein verringertes für ein verringertes Risiko für verschiedene Krankheiten wie zB Herzerkrankungen haben.

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Maarja

Das klingt doch wirklich mal nach einem vernünftigen Ansatz. Wäre doch sehr schön wenn sich das durchsetzen würde

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Katerchen

Mal wieder ein neuer Begriff für eine althergebrachte Ernährungsweise. Ernährt euch gesund, das heißt weniger Fleisch und mehr Gemüse unddann brauchen wir keine englische Wortkonstruktionen.

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