Ayurveda-Diät - Abnehmen

Ayurveda, eine fast 4000 Jahre alte Gesundheitslehre, inspiriert von fünf Elementen, findet auch heute noch treue Anhänger. Ayurveda-Diäten sind in ihrer Durchführung nicht ganz einfach, dafür sind die Diät-Rezepte umso schmackhafter.

Ayurveda DiätDie Diät lässt sich nicht ganz so einfach durchführen wie andere. (Foto by: nilanewsom / fotolia.com)

So funktioniert die Ayurveda-Diät - das Prinzip

Bei der Ayurveda-Diät handelt es sich eher um eine gezielte Nahrungsumstellung als um eine richtige Diät. Hierbei wird davon ausgegangen, dass die Gesundheit eines Menschen vor allem durch drei Lebensenergien, auch Doshas genannt, bestimmt wird:

  • Vata
  • Pitta
  • Kapha

Durch diese gezielte Ernährungsumstellung kann der eigene Körper entschlackt und im Idealfall auch an Gewicht verloren werden.

Was darf gegessen werden?

Ein wichtiger Punkt bei der Ayurveda Ernährungslehre sind auch Massagen.Ein wichtiger Punkt bei der Ayurveda Ernährungslehre sind auch Massagen. (Foto by: Sofia Zhuravetc / fotolia.com)

Bei der Ayurveda-Diät gibt es keine strengen Verbote wie bei anderen Diäten. Vielmehr wird empfohlen, jede einzelne Mahlzeit zu genießen.

Führe Dir vor Augen, dass Du durch die Nahrungsaufnahme ein Gleichgewicht zwischen Deiner Seele, Deinem Geist und Deinem Körper erzeugst.

Folgende Lebensmittel dürfen unter anderem bei der Ayurveda-Diät gegessen werden:

  • Milchprodukte
  • Gemüse
  • Salat
  • Öl
  • Ghee

Tierische Produkte wie Eier, Fisch oder Fleisch sollten hingegen nur in Maßen verzehrt werden.

Alkohol ist dagegen komplett tabu, besser sind gesunde Kräutertees oder einfach heißes Wasser.

Wie gut funktioniert die Ayurveda-Diät in der Praxis?

Ayurveda MassagenZu einer Ayurvda Diät gehören auch verschiedene Massagen. (Foto by: © tektur / fotolia.com)

Die Ayurveda-Diät stützt sich auf die über 3.500 Jahre alte indische Gesundheitslehre. Nach dieser kann der Mensch als eine Kombination aus dem Geist, dem Körper und der Umwelt angesehen werden.

In jedem von uns wirken die oben erwähnten drei Lebensenergien (Doshas). Sie haben einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Bei der Ayurveda-Diät werden gezielte Fastentage, Entschlackungskuren und Ganzkörpermassagen durchgeführt, um die Entschlackung des Körpers zu erreichen.

Was sind die Vorteile der Ayurveda-Diät?

  • Die Ayurveda-Diät kann vielen Menschen helfen, gesünder zu leben. Es kommen viele exotische Gewürze zum Einsatz, sodass die Fastenkur ein echter Gaumenschmaus sein kann.
  • Zudem sind die vorgegebenen Lebensmittel sehr gesund und verfügen über viele Ballaststoffe, Mineralien und Vitamine. Dadurch lassen sich Mangelerscheinungen verhindern.
  • Zudem muss auch der ganzheitliche Ansatz als positiv eingeschätzt werden. Durch eine gezielte Ernährung, die Massagen und die speziellen Entspannungstechniken entsteht ein besseres Verhältnis zu dem eigenen Körper.
  • Des Weiteren ist bei der Ayurveda-Diät auch der Lerneffekt vergleichsweise hoch.

Was sind die Nachteile der Ayurveda-Diät?

Scharfe Gewürze und viel Rohkost sind bei dieser Ernährungsumstellung ein wichtiger Bestandteil.Scharfe Gewürze und viel Rohkost sind bei dieser Ernährungsumstellung ein wichtiger Bestandteil. (Foto by: byheaven / fotolia.com)

  • Zwar wird die Ayurveda-Diät niemandem schaden, doch bislang sind die positiven Effekte wissenschaftlich noch nicht erwiesen.
  • Viele Experten sind zudem der Meinung, dass es einige Unstimmigkeiten gibt. Zum Beispiel spielt Sport bei dieser Diät keine wichtige Rolle. Dadurch kann wenn überhaupt nur mit einem langsamen Abnehmerfolg gerechnet werden.
  • Und das Butterfett (Ghee) enthält Cholesterin, was in vielen Ayurveda-Ratgebern nicht erwähnt wird.

Welcher Ayurveda-Typ bist Du?

Es gibt drei unterschiedliche Ayurveda-Typen, die jeweils ihre ganz eigenen Eigenschaften haben.

Die 3 Prinzipien des Lebens nach Ayurveda.Die 3 Prinzipien des Lebens nach Ayurveda. (Foto by: verock / fotolia.com)

1. Kapha

Der Kapha ist sehr bodenständig und seinen Mitmenschen gegenüber sehr tolerant. Er hat ein ruhiges Wesen, das auf andere ausgleichend wirken kann. Allerdings ist der Stoffwechsel gebremst und arbeitet nur auf Sparflamme.

Daher solltest Du regelmäßig scharfe Lebensmittel zu Dir nehmen (zum Beispiel Chilis, Ingwer oder Knoblauch) und Kräutertees trinken. Bei Heißhungerattacken kannst Du Reiswaffeln essen. Als Sport eignen sich regelmäßiges Ausdauertraining und Pilates.

2. Pitta

Dieser Aryuveda-Typ ist sehr zielstrebig und immer in Bewegung, sowohl im Berufs- wie auch im Privatleben.

Der Pitta kann allerdings auch leicht gereizt reagieren, wenn ihm etwas nicht passt. Daher sollte das Essen ausgleichend wirken.

Gut eignen sich Bananen, Karotten, Paprika oder Zucchini. Um zu entspannen, kannst Du Yoga ausüben.

3. Vata

Dieser Ayurveda-Typ hat zumeist gute Laune und würde am liebsten viele Dinge zur gleichen Zeit erledigen. Dadurch entsteht allerdings auch Stress, der dafür sorgt, dass Du mehr isst, als Du eigentlich solltest.

Sehr gut eignen sich warme Getreide- und Gemüsemahlzeiten, die mit Kardamom oder Zimt verfeinert werden und lauwarme Getränke. Wenn Du Sport treiben willst, eignen sich Entspannungsübungen sehr gut, um zur Ruhe zu kommen.

Unser Fazit

Bekanntlicherweise kann der Glaube Berge versetzen. Und genau das macht sich die
Ayurveda-Diät zunutze.

Zwar kann mit ihr kein grandioser Abnehmerfolg erreicht werden, dafür wird aber bewusster gegessen und gelebt. Daher ist sie einen Versuch wert, denn schaden kann sie nicht. Denn aufgrund der Tatsache, dass keine Lebensmittel komplett verboten sind, lassen sich Mangelerscheinungen vermeiden.

Durch den hohen Anteil an Rohkost wird der Körper ideal mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.


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