Kernobst im Garten

Das Kernobst ist in unseren Gärten am häufigsten zu finden. Die wichtigsten Vertreter von Kernobst sind Apfel und Birne, wobei beide Obstbaumarten in vielen verschiedenen Sorten kultiviert werden können. So findet beim Kernobst jeder das Richtige für sich!

SteinobstkorbGeerntet wird, wenn sich die Früchte leicht vom Baum abnehmen lassen. (Foto by: © Olaf Schulz / fotolia.com)

Diese unterschiedlichen Sorten erlauben, für jede Anbauregion, für jeden Geschmack und für jede Gartengröße den passenden Apfel- oder Birnbaum zu finden. Bei den anderen Kernobstarten wie Quitten-, Mispel- und Ebereschenbäumen ist die Auswahl an Sorten nicht so groß, da die Nachfrage viel geringer ist.

Die wichtigsten Kernobstarten - sind Früchte die ein Kerngehäuse besitzen.

  • Apfel
  • Birnen
  • Quitte
  • Mispel
  • Hagebutte
  • Vogelbeere

Anlegen & Pflanzen

Die beste Zeit für die Pflanzung ist der Spätherbst, also Ende Oktober bzw. Anfang November. Wärmebedürftiges Obst wie Nektarine, Marillen oder Pfirsich sollten eher im Frühjahr gepflanzt werden.

Nachdem die Auswahl getroffen, der Standort festgelegt (wie groß wird der Baum - ist genügen Platz vorhanden) und der Baum gekauft wurde, kann das Setzen des Baumes erfolgen wurde.

  • Zuerst wird die Pflanzgrube vorbereitet - ihre Größe richtet sich nach dem zu setzenden Baum.
  • Sie muss immer größer sein als die ausgebreiteten Wurzeln (Wurzelnackt ohne Erde) oder der Container (fester Wurzelballen meist in einem Kunststoffbehältnis), wenn Containerpflanzen gepflanzt werden sollen.
  • Die Grube sollte mindestens 1,5 mal so tief und breit wie das Wurzelwerk sein.
  • In die Grube kann entweder eine Schicht Komposterde eingefüllt oder aber die ausgehobene Erde mit reifer Komposterde und - falls vorhanden - mit Holzasche gemischt und wieder in die Pflanzgrube gefüllt werden.
  • Die Pflanzgrube wird im Spätherbst mit Hornspäne oder Sägespäne und im Frühjahr mit einer Mulchdecke abgedeckt werden.
  • Der Baum muss möglichst senkrecht in die Grube gestellt werden und mit Erde aufgefüllt werden. Man sollte darauf achten, dass sich keine Hohlräume beim Auffüllen der Erde bilden – durch Auftreten bzw. leichtes Stampfen der Erde.
  • Die Stammbasis bzw. Veredlungsstelle muss sich ca. 10 cm über der Erde befinden.
    Zusätzlich kann man rund um den Baum auch eine Baumscheibe (ca. 80 cm Durchmesser) machen, den man mit Rindenmulch abdeckt.
  • Der frisch gepflanzte Baum sollte an einem Holzpfahl fixiert werden, damit er durch den Wind nicht umknicken kann und gerade wächst.
  • Vor allem in den ersten Monaten sollte man den Baum auch regelmäßig gießen.

Birnen erntenEin vorsichtiger Umgang mit den Früchten verbessert die Lagerfähigkeit. (Foto by: © eyetronic / fotolia.com)

Pflege und Düngung

Die frisch gepflanzten Bäumchen sind sorgfältig zu beobachten, falls Krankheiten oder Insektenbefall auftreten.

Die Bodenfeuchte ist stets aufrecht zu erhalten. Eine Düngung ist im ersten Jahr nicht erforderlich. Die Baumscheibe sollte möglichst groß sein, da das Wurzelgeflecht mit den feinen Saugwurzeln weiter reicht als die Krone breit ist. Dies ist beim Wässern und Düngen von großer Bedeutung.

Ein zwischen den Obstbäumen aufgestelltes Insektenhotel oder ein Wildbienenhaus bieten vielen Nutzinsekten Schutz. Wildbienen und Hummeln helfen bei der Befruchtung der Bäume.

Rechtzeitig muss auch an das fachgerechte Schneiden der Kernobstbäume gedacht werden, damit der Baum licht bleibt und immer Fruchtholz zur Verfügung steht.

Ernte und Konservierung

Geerntet wird, wenn sich die Früchte leicht vom Baum abnehmen lassen. Ein vorsichtiger Umgang mit den Früchten verbessert die Lagerfähigkeit.

Die Lagerung von Apfel und Birnen erfolgt am besten in flachen (Holz-)Stiegen und sollten dunkel und kühl gelagert werden. So hält es sich 3-4 Monate - eingelagertes Obst ist aber regelmäßig zu kontrollieren.

Die Lagerfähigkeit hängt von der Sorte und den Lagerbedingungen ab. Die Konservierung kann durch Einkochen, Saften oder auch Trocknen von Scheiben erfolgen.


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