Ayurvedische Ernährung

Eine Ayurvedische Ernährung hilft im Gleichgewicht zu bleiben. Sie unterstützt die körpereigene Regenration und Entgiftung. Diese gesunde Ernährungsweise hilft bei chronischen Erkrankungen und setzt eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Diät.

Ayurvedische ErnährungDurch die ayurvedische Ernährung tust du deinem Körper etwas Gutes. (Foto by: Igishevamaria / Depositphotos.com)

Ayurvedische Ernährung

Ayurveda ist eine 5000 Jahre alte Ernährungslehre, die aus Indien stammt. Die Ernährungstherapie soll Körper und Geist in Einklang bringen und verzichtet auf chemische Zusatzstoffe.

  • Wie funktioniert die Gesundheitslehre Ayurveda?
  • Was hat es mit den drei Energieformen auf sich?
  • Welche Rolle spielen die fünf Elemente?

Was ist Ayurveda bzw. eine ayurvedische Ernährung?

Die ayurvedische Ernährung richtet sich speziell an einen einzigen Typ. Dieser ist nach einer bestimmten Konstitution, nach seiner psychischen und physischen Verfassung, ausgerichtet.

Durch die ayurvedische Ernährung kann das Ungleichgewicht der Person ausgeglichen und somit Krankheiten vermieden oder vorhandene Symptome verbessert werden.

Ein gesunder Mensch ist also im Gleichgewicht mit seiner persönlichen Konstitution. Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, die in eine

  •  geistige
  •  emotionale und
  •  körperliche

Wirkungsweise eingeteilt wird. Die ayurvedische Ernährung ist an den Alltag der Person gebunden und leicht umzusetzen.

Fünf Elemente und Doshas

Dosha bedeutet übersetzt „Fehler“, es handelt von den energetischen Grundprinzipien des Lebens. Ein gesunder Mensch ist im inneren Gleichgewicht. Doch bei einer Störung (Fehler) ist der Mensch krank.

Die Zusammensetzung der Grundprinzipien erfolgt aus den fünf Elementen. Diese setzen sich aus den drei Doshas

  • Vata,
  • Pitta und
  • Kapha

zusammen und bestimmen das Aussehen unser Verhalten und die Anfälligkeit für Krankheiten.

  1. Pitta-Typen neigen daher zu Sodbrennen und Magengeschwüre
  2. Vata-Menschen dagegen an Appetitlosigkeit und
  3. Kapha-Typen sind haben meist Übergewicht

Nach einer Anamnese lässt sich durch die Konstitutionsbestimmung eine ayurvedische Ernährungs- und Gesundheitsempfehlung stellen.

Welche Lebensmittel sind ayurvedisch?

Zu den Lebensmitteln, die der ayurvedischen Medizin angehören, zählen vor allem frische Obst- und Gemüsesorten.

  • frisch zubereitete Gemüsesäfte
  • gekochter Reis
  • Flohsamenschalen
  • Dinkel
  • Ghee und
  • Honig

sind Grundzutaten der ayurvedischen Küche. Es werden Naturprodukte eingesetzt, die keine Zusatz- oder Farbstoffe enthalten und so wenig wie möglich verarbeitet sind.

Ayurvedische Grundrezepte

Zu den klassischen Grundrezepten gehören u. a.

  • selbst gemachtes Ghee (Butterschmalz)
  • ayurvedischer Tee
  • Lassi
  • Rote-Linsen-Suppe
  • u.v.m.

Die richtige Kombination der Nahrungsmittel

Ayurvedische NahrungsmittelMit einer ayurvedischen Ernährung kann man eindeutig die Lebensqualität verbessern. (Foto by: byheaven / Depositphotos.com)

  1. In der ayurvedischen Küche steht der Geschmack im Vordergrund, der durch die sechs Geschmacksrichtungen unterstützt wird.
  2. Je nach Konstitutionstyp sollte der eine oder andere Geschmack mehr ausgeprägt sein. Wenn du die richtige Energieform herausgefunden hast, kannst du mit Hilfe der richtigen Ernährung und Lebensweise das Gleichgewicht zwischen deinem Körper und deinem Geist herstellen.
  3. Personen der Gruppe Vata sollten warme und leicht bekömmliche Mahlzeiten zu sich nehmen, während Personen der Gruppe Pitta kalte Mahlzeiten wie Rohkost zu sich nehmen sollten. Personen der Gruppe Kapha bevorzugen leichte Speisen und wenig Fett.

Auf die Kombination der Nahrungsmittel sollte geachtet werden:

So gilt; Milch nicht kalt oder zu Fisch, Fleisch oder Knoblauch und Co. zu trinken.

Ayurveda Detox Kur - Entschlacken und Entgiften

Mithilfe der ayurvedischen Ernährung kann der Körper entschlacken und entgiften. Da auf Zusatzstoffe und chemische Zutaten verzichtet wird, kann der Körper ins Reine gebracht werden.

Dabei sollte auf die richtige Kombination geachtet werden. Honig sollte nie mit der gleichen Menge Butter verzehrt werden, da es toxisch sein kann.

Geschmacksrichtungen und Gewürze

In der ayurvedischen Küche sollten immer alle sechs Geschmacksrichtungen

  • sauer
  • süß
  • scharf
  • bitter
  • herb und
  • salzig

enthalten sein. Das wird durch die Verwendung von Knoblauch, Gewürzen, Zitrusfrüchten usw. erreicht. Zu den klassischen Ayurveda-Gewürzen zählen u. a.

  • Kurkuma
  • Garam Masala
  • Salz
  • Koriander und
  • Kreuzkümmel (Cumin).

Sie haben eine belebende, entzündungshemmende oder antioxidantische Wirkung.

Beachtenswertes

Wer kalte Speisen oder Getränke zu sich genommen hat, sollte im Anschluss auf warme Speisen oder Getränke verzichten.

Tipps und Fazit

  1. Die Beratung durch einen Ayurveda-Heilpraktiker kann anfangs nützlich sein. Er kann Tipps zu den besten Kombinationen und Einstiegshilfen geben.
  2. Täglich sollte ausreichend getrunken werden. Wasser und ungesüßte Teesorten sind am besten.
  3. Mit der richtigen Anwendung kann eine ayurvedische Ernährung entschlacken und von Symptomen befreien.

Bewertung: Ø 4,6 (11 Stimmen)

User Kommentare

Tammy3108
Tammy3108

Sehr interessante Ernährungsform. Hört sich sehr gut an. Tolle Tipps dabei. Werde ich auf jeden Fall mal machen.

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Pesu07
Pesu07

Ein sehr interessanter Artikel - sehr vieles ist neu. Ayurvedische Ernährung kenne ich nur von diversen Artikel, aber viele Tipps werden von mir schon beachtet.

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