So einfach gelingt die Ente oder Gans

Die meisten Menschen freuen sich in der Vorweihnachtszeit nicht nur auf besinnliche Stunden mit der ganzen Familie, sondern auch auf gutes Essen: Hier darf ein schmackhafter Enten- oder Gänsebraten nicht fehlen. Ganz egal, für welches Tier man sich entscheidet, in jedem Fall dürfen Sie sich - mit der richtigen Zubereitung - auf einen unvergleichlichen Genuss freuen, für den Ihre Gäste Sie sicher loben werden.

Gans richtig bratenRichtig gebraten wird jede Gans zu einem Festschmaus. (Foto by: © photocrew / fotolia.com)

Die Unterschiede zwischen Gänse- und Entenfleisch sind recht einfach: Die Ente ist etwas kleiner, ihr Fleisch dafür fettärmer, würziger und bissfester als das der Gans. Es spielt keine Rolle, für welches Tier Sie sich entscheiden, viel wichtiger ist es, auf eine gute Qualität des Fleisches zu achten. Kaufen Sie am besten nur Produkte, die aus einer ökologisch korrekten und artgerechten Haltung stammen.

In der Regel sind Sie hier beim Kauf einer Ente oder einer Gans vom Bauernhof auf der sicheren Seite. Hier ist das Fleisch meist aromatischer und auch etwas fettärmer als bei der Supermarktvariante. Möchten Sie trotzdem ein Tiefkühlprodukt kaufen, dann achten Sie auf eine intakte Verpackung, um eventuellen Keimen vorzubeugen.

Als Faustregel für die Menge gilt: Pro Person ein Kilo Fleisch. Im Burgenland werden die meisten Gänse gezüchtet und das in Freilandhaltung. Ist die Gans sechs bis zehn Monate alt, schmeckt ihr Fleisch am besten. Daher sind die Monate Oktober und November bestens für die Ganslgerichte geeignet.

Äpfel und mehr - Füllungen für die Ente oder die Gans

Gans zubereitenEine Gans mit einer wunderbaren Fülle schmeckt einzigartig. (Foto by: © Esther Hildebrandt / fotolia.com)

Etwas, wovon Sie in jedem Fall reichlich benötigen werden, wenn Sie eine Ente oder eine Gans im Ofen zubereiten möchten, ist Zeit. Dennoch lohnt sich der Aufwand ganz sicher. Entscheiden Sie sich gleich beim Kauf für ein fertig ausgenommenes Tier, sparen Sie sich zusätzliche Arbeit und können direkt mit der Füllung beginnen.

Eine traditionelle Variante setzt sich aus gewürfelten Äpfeln und Gewürzen zusammen, doch auch gedörrte Zwetschken, Marillen, Maroni und diverse Gemüsesorten eignen sich sehr gut dafür, dem Geflügel einen unverwechselbaren Geschmack zu geben.

Zu einem ganz speziellen Genuß wird die Fülle aus einer Semmelfülle zubereitet. Das Rezept kann aber auch als Beilage verwendet werden.

Darauf sollten Sie bei der Zubereitung achten

Bei der Zubereitung im Ofen ist es sehr wichtig, das Tier auf einer möglichst niedrigen Temperatur zu garen. Dies garantiert, dass das Fleisch saftig bleibt. Darüber hinaus sollten Sie mit einem Pinsel immer wieder etwas von der Bratensauce auf das Tier streichen, um das Aroma noch zu verstärken.

Gegen Ende der Garzeit schalten Sie dann auf die Grillfunktion bzw. auf die höchste Stufe Ihres Ofens. Behalten Sie jetzt den Braten genau im Auge, denn mit jeder Minute wird die Haut krosser und knuspriger. Wenn sie möchten, können Sie die Haut vor dem Garen mit einer Mischung aus Sojasauce und Honig einreiben, was sie besonders knusprig und würzig macht.


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User Kommentare

Martina1988
Martina1988

Mit Sojasoße vor dem Garen einreiben habe ich bisher noch nie probiert - werde ich demnächst nachholen, da diese der Gans bestimmt eine tolle Würze verleiht.

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hannevg
hannevg

bei uns gibt es den Enten- und Gänsebraten immer ab Herbst bis ca. Feber zu gustieren. Knödel, Rotchabis und Maroni und eine glutschige Rotweinsauce,. perfekt

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Shitake26
Shitake26

der Martinitag am 11. November ist der Gedenktag des Hl. Martin und speziell im Burgenland durch die Tradition des Martiniganslessens geprägt, worauf wir uns schon wieder sehr freuen. Den Tipp mit Sojasoße und Honig kenne ich und ich kann es nur bestätigen, dass die Haut dadurch schön knusprig und würzig wird. Bei mir kommt auch noch etwas geriebener Ingwer dazu

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Jeloschnecke
Jeloschnecke

Als Burgenländerin brate ich meine Gans (natürlich eine Schüssel südburgenländische Martinigans aus der eigenen Ortschaft) ganz traditionell am 11.11. Ich verwende als Gewürze Salz und Majoran, in den Bauchraum kommen ganze geschälte Äpfel und Orangenscheiben. Beim Braten halte ich mich an die Regeln meiner Oma pro Kilo eine Stunde bei 160 Grad und alle 30 Minuten wird der gute Vogel umgedreht. Dazu gibt es Rotkraut, Serviettenknödel und Pfirsiche mit Preiselbeerkompott

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Sunny51
Sunny51

Wir planen heuer zu Weihnachten eine Gans zu braten. Habe bis jetzt noch nie eine gebraten ...
Habe mir den Artikel schon ausgedruckt und in meine Rezeptmappe gegeben

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Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Eine Ente oder GAns habe ich noch nicht im Topf gehabt. Da traue ich mich nicht so drüber, aber so schwer kann es auch nicht sein.

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