Pinsa - Original-Rezept
Selbstgemachter Pinsa-Teig wird durch lange Teigruhe besonders aromatisch und locker. Ein einfaches Rezept für knusprige Pinsa wie in Italien.

Zutaten für 4 PortionPortionen
Zutaten für den Pinsa-Teig
| 400 | g | Pizzamehl (Tipo 00 oder Weizenmehl glatt Type 700) |
| 100 | g | Reismehl |
| 30 | g | Sojamehl (oder Kichererbsenmehl) |
| 5 | g | Germ (frisch oder 2 g Trockengerm) |
| 300 | ml | Wasser (kalt) |
| 50 | ml | Olivenöl (mild, extra vergine) |
| 7 | g | Salz |
Zutaten für den Pinsa-Belag
| 220 | g | Tomatensauce |
| 160 | g | Cocktailtomaten |
| 80 | g | Oliven (entsteint) |
| 200 | g | Burrata (oder Mozzarella) |
| 1 | Bund | Rucola (frisch, oder Basilikum) |
Weitere Rezeptideen
Zeit
20 Min. Gesamtzeit 20 Min. ZubereitungszeitZubereitung
Schritt 1
Für den Pinsa-Teig zuerst Pizzamehl, Reismehl und Sojamehl in einer Rührschüssel vermischen. Die frische Germ hineinbröckeln, das kalte Wasser zugießen und alles mit den Knethaken des Handmixers oder in der Küchenmaschine etwa 4-6 Minuten kneten.
Schritt 2

Anschließend Olivenöl und Salz hinzufügen und den Teig weitere 2-3 Minuten kneten.
Schritt 3
Danach die Schüssel mit einem Deckel oder einem großen Teller abdecken und den Pinsa-Teig etwa 1 Stunde bei Zimmertemperatur (maximal 30 Grad) ruhen lassen. Anschließend für mindestens 24 Stunden zugedeckt in den Kühlschrank stellen.
Schritt 4

Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen. In 4 gleich große Portionen teilen, jede Portion zu einer Kugel formen und nochmals mit einem Küchentuch zugedeckt etwa 1 Stunde ruhen lassen.
Schritt 5
In der Zwischenzeit den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Schritt 6

Die Teigstücken mit Hilfe der Finger zu etwa 25-30 cm langen Fladen formen und je zwei Fladen auf ein vorbereitetes Backblech legen.
Schritt 7
Anschließend die Teigfladen mit einer Tomatensauce bestreichen, mit halbierten Cocktailtomaten und Oliven belegen und für rund 13 Minuten in den Backofen geben.
Schritt 8

Zum Schluss die Pinsa aus dem Backofen nehmen, mit grob zerzupfter Burrata belegen, nach Belieben mit Rucola oder Basilikum garnieren und sofort servieren.
Tipps zum Rezept
- Durch die lange Reifezeit und die besondere Mehlmischung erhält die Pinsa einen lockeren, leichten Teig, der weniger schwer im Magen liegen kann als ein klassischer Pizzateig.
- Während eine klassische Pizza meist rund geformt ist und einen eher kompakten Teig besitzt, zeichnet sich die Pinsa durch ihre typische länglich-ovale Form, eine knusprige Außenseite und einen besonders luftigen, porösen Teig aus.
- Auch Prosciutto passt hervorragend zur Pinsa und wird am besten erst nach dem Backen locker auf dem heißen Fladen verteilt, damit er zart und aromatisch bleibt.
- Eine klassische Pinsa lässt sich ähnlich wie Pizza belegen, sollte aber nicht zu üppig belegt werden, damit der luftige, knusprige Teig im Mittelpunkt bleibt.
Nährwert pro Portion
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