Wie isst man eine Kiwano?

Wie bei vielen anderen exotischen Früchten, steht man an der Obsttheke oft vor der Kiwano und fragt sich, was man damit wohl anfangen kann. Hier erfahren Sie wie man eine Kiwano isst.

KiwanoDie Kiwano oder auch Hornmelone genannt sieht aus wie eine kleiner Zierkürbis. (Foto by: © Brent Hofacker / fotolia.com)

Die Kiwano ist eine Pflanze aus der Kalahari in Afrika. Heute kommt die Frucht hauptsächlich aus Neuseeland, Italien, Israel, Südafrika und Kenia. Sie ist orange gefärbt, hat eine dicke Schale mit zackenartigen Auswüchsen. Daher wird sie auch als Horngurke, Igelgurke oder Stachelgurke bezeichnet.

Obwohl man es ihr nicht leicht ansieht, gehört sie zur Gattung der Gurken und ist mit der Kiwi nicht verwandt.

So isst man eine Kiwano

  • Man isst die Frucht wie eine Kiwi: Längs durchschneiden und das Fruchtfleisch herauslöffeln. Die in der Kiwano enthaltenen Kerne können mitgegessen werden.
  • Wer die Kerne nicht mag kann das Fruchtfleisch der Kiwano durch ein Sieb passieren. Dazu schneidet man die Kiwano der Länge nach in der Mitte durch. Das Fruchtfleisch mit Hilfe eines Löffels entfernen und durch ein Sieb passieren.

Tipp: Die Schale der Kiwano ist nicht essbar. Sie ist jedoch sehr gut verwendbar als Schale für Obstsalat, sogar als Gefäß für einen Drink.

Geschmack und Inhaltsstoffe

Der Geschmack der Kiwano ist erfrischend, leicht herb und stellt eine Mischung aus Banane, Limette, Gurke und Melone dar. Verfeinern lässt sich der Geschmack noch durch Zugabe von Zitronensaft. Es ist auch möglich, sie mit Salz zu genießen.

Der Geschmack variiert stark nach Herkunft und Ernte Zeitpunkt. Wenn man die falsche Frucht erwischt, kann sie auch sehr fad schmecken.

Die Kiwano besteht hauptsächlich aus Wasser, ist sehr kalorienarm (100 Gramm haben nur 44 kcal), enthält wertvolle Mineralien wie Eisen, Kalium und Magnesium sowie die Vitamine B und C.

Info: In den Herkunftsländern wird das Fruchtfleisch auch gegen Insektenstichen und leichten Verbrennungen verwendet.

Reife und Lagerung

Sie wird von Januar bis Juni in Europa angeboten. Verfärbt sich die Schale ornage-gelb, ist die Kiwano reif zum Verzehr.

Meist wird sie in unreifem Zustand (grün oder leicht gelblicher Schale) angeboten bzw. gekauft und kann dann zuhause (bei Zimmertemperatur!) nachreifen. Reife Kiwanos halten sich im Kühlschrank 3-4 Wochen.

Tipp: Wenn die Stacheln der Schale weich werden, ist die Frucht verdorben und sollte entsorgt werden.

Verwendung in der Küche

  • Man kann das Fruchtfleisch für Salate als besonders exklusive Zutat verwenden.
  • Besonders gut schmeckt sie in Obstsalaten in Verbindung mit Äpfeln, Bananen, Ananas oder Nüssen.
  • Die Kiwano ähnelt in Farbe und Konsistenz der Götterspeise. Daher ist die Kiwano sehr gut geeignet zum Dekorieren von kalten Platten oder Fruchtsalaten.
  • Sie ist auch gut geeignet zum Verfeinern von Süßspeisen aller Art wie Desserts, Cremes und Eis oder Getränken.
  • Auch als Beigabe zu Naturjoghurt ist die Kiwano gut verwendbar.
  • Sogar als Beilage zu Fleisch und Fischgerichten kann die Kiwano verwendet werden.

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