Parfait

Halbgefrorenes sowie würzige Sülzen, Terrinen und Pasteten werden als Parfaits bezeichnet. Für ihre Herstellung kommen sowohl längliche Kastenformen als auch spezielle Pyramiden- oder Kegelformen zum Einsatz.

Parfait Halbgefrorene Spezialitäten ob süß oder pikant werden als Parfait bezeichnet. (Foto by: samotrebizan / Depositphotos.com)

Das Parfait ist ursprünglich eine Eisbombenmasse (franf. parfait = perfekt) mit frischer Sahne und ausschließlich mit Mokkageschmack. Heute sind aber auch Vanille, Krokant, Kaffee, Schokolade, Zimt oder verschiedene Liköre weitere gebräuchliche Geschmacksrichtungen. Sogar Speiseeis aus Creme, Eiern sowie Zucker und Geschmacksgebern und auch diverse Eiscrememischungen werden hin und wieder Parfait genannt.

Die klassischen Parfaits bekommen ihre Gestalt in speziellen Zylinderformen und können der Kern einer Eistorte, eines Soufflés oder Vacherins sein.

Herkunft und Ursprung

Der Begriff Parfait wurde übertragen auf die perfekte Krönung kalter Platten mit einer feinen Farce besonders edler Zutaten. Ein Beispiel ist getrüffelte Gänseleber, die mit Schlagobers gelockert, aus Förmchen gestürzt und garniert wurde.

Vor allem in der Nouvelle Cuisine ist Parfait ein Modewort für feinste Pasteten oder Vorspeisen in Mousseform. In den USA sind Parfaits auch schon Früchte und Eiscreme, die in hohen Gläsern geschichtet und manchmal einzeln gefroren, meist jedoch bloß zum sofortigen Auslöffeln gefüllt werden.

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User Kommentare

martha

Ich bereite Parfait am liebsten in einer länglichen Kastenform zu. Als Nachspeise, wenn man mehrere Portionen braucht, ist es ideal, da man es ja schon tags zuvor zubereiten kann und einige Zeit vor dem Servieren dieses aus dem Tiefkühler holen braucht. Am liebsten habe ich das winterliche Lebkuchenparfait.

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