Wickeltorte

Wickeltorten passen perfekt zu Festen wie Ostern oder Weihnachten! Sie sehen sehr edel und festlich aus und überraschen Gäste beim Anschneiden mit einer außergewöhnlichen Optik. Das Besondere an dieser Torte ist, dass die Tortenböden nicht wie gewöhnlich waagrecht, sondern senkrecht angeordnet sind.

WickeltorteEine Wickeltorte ist etwas ganz Besonderes und schmeckt himmlisch. (Foto by: Gutekueche.at)

Wickeltorte

Eine gewickelte Torte ist ein anspruchsvolles Backprojekt, bei dem die Konstruktion der Torte aus mehreren Böden besteht. Damit die Torte, die ja größtenteils aus Biskuit und Creme besteht genug Stabilität erhält, wird noch ein weiterer Biskuitteigboden oder ein Mürbteigboden unter die Konstruktion gebaut.

Tortenboden

Für den Tortenboden zuerst einen Mürbeteig herstellen. Das ist die Grundfestigkeit für eine Wickeltorte.

Anschließend bäckt man einen Biskuitteig, der auf einem Backblech gebacken und anschließend in gleich große Streifen geschnitten wird. Dieser Biskutteig dient für die senkrechte Anordnung der Torte.

  • Den Biskuitteig mit einer beliebigen Creme bestreichen und in ca. 5-6 cm breite Streifen schneiden.
  • Den Mürbteig mit dem Kuchenring fest umschließen und die Biskuitstreifen von außen nach innen, schneckenartig eingerollt, einschichten.

Creme

Grundsätzlich kann man jede Cremefüllung verwenden, die nach einer gewissen Kühlzeit schnitt- und standfest ist. Es kann also eine

Die Creme sollte aus Gelatine, Pudding oder Agar-Agar zubereitet werden.

Zubereitung

  1. Zuerst werden die Tortenböden gebacken. Danach wird ein Teil der Creme auf den Biskuitstreifen verteilt.
  2. Nun wird die erste Teigstreifen genommen, etwas aufgerollt, sodass die Cremeseite innen ist und aufrecht in die Mitte des Mürbteigbodens gestellt.
  3. Der nächste Biskuitstreifen wird da angesetzt, wo die erste aufhört und so weiter, bis das Gebäck von oben wie eine Schnecke aussieht.
  4. Die überstehende Creme kann man einfach etwas verstreichen. Wenn die Teigstreifen nicht komplett bis zum Rand des unteren Teiges reicht, die Löcher einfach mit der Creme auffüllen.
  5. Jetzt nur noch die Creme komplett einstreichen und dabei kleine Unregelmäßigkeiten ausbessern. Die Torte muss jetzt für mindestens 3–4 Stunden in den Kühlschrank.

Zubereitung WickeltorteDie Zubereitung nimmt viel Zeit in Anspruch, aber es lohnt sich. (Foto by: Gutekueche.at)

Besonderes Equipment

Für die Herstellung von Wickeltorten brauchst du die gleichen Haushaltsmittel wie für jeden anderen Kuchen:

  • Handrührgerät
  • Backblech
  • Tortenring
  • Backpapier
  • Schüssel
  • Backofen

Dekoration

Du kannst die Torte mit der Creme aus deiner Füllung und Mandelblättchen, Schokostreuseln, Früchten nach Lust und Laune dekorieren. Es ist natürlich auch möglich, sie mit Fondant zu überziehen.

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Beachtenswertes

Wer auf seiner Torte gerne viel Creme mag, kann noch eine Butter-Frischkäse-Creme herstellen und auf der Wickelkonstruktion verteilen.

Dafür wird weiche Butter mit Staubzucker aufgeschlagen und Frischkäse darunter gerührt. Die Mischung wird auf das Gewickelte der Torte gestrichen und ein zusätzlicher Biskuitboden als Deckel darauf gelegt. Vor dem Verzieren muss die Torte für mindestens eine Stunde kühl stehen.

Tipps und Tricks

Wer Wickeltorten zubereiten möchte, kann die aufwendige Herstellung auch auf mehrere Tage verteilen. Da der Kuchen aus mehreren Böden besteht, ist es kein Problem, sie schon ein bis zwei Tage vor dem Zusammenbau der Torte zu backen.

Die Torte schmeckt einige Stunden nach der Zubereitung am besten. Im Kühlschrank aufbewahrt und abgedeckt, hält sich die Torte etwa 3 Tage.

Wer die Torte zu einem besonderen Fest wie Weihnachten oder Ostern backt, kann sie auch mit passenden Schokoladenfiguren verzieren. Bei der Dekoration kannst du deiner Fantasie völlig freien Lauf lassen.


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