Torten Klassiker

Manche Torten dürfen auf keiner Kaffeetafel fehlen. Edle Kompositionen aus zart-knusprigem Backwerk verfeinert mit luftigem Schlagobers oder leichter Creme verwöhnen den Gaumen mit Verlass. Hier die beliebtesten Torten-Klassiker Österreichs:

Schwarzwälder KirschtorteKlassich und sehr beliebt ist die Schwarzwälder Kirschtorte, herrlich cremig und fein zugleich. (Foto by: 8vfanDP / Depositphotos.com)

S C H W A R Z W Ä L D E R   K I R S C H T O R T E

die schwarz-weiße Verführung

Diese Torte basiert auf einem dünnen Mürbteigboden, drei Schichten Schokoladenbiskuit, eingedickten Sauerkirschen, Schlagobers für die Füllung und zum Verkleiden und zartherben Schokoladenraspeln zum Bestreuen.

Ihre ganz eigene Note erhält die Torte durch das Kirschwasser, mit dem die Böden beträufelt werden. Etwas einfacher und schneller lässt sich diese Köstlichkeit zubereiten, wenn man auf den Mürbeteigboden verzichtet, jedoch ist er im Originalrezept eine Pflicht.

Wer sich dieses Backwerk zu welcher Zeit ausgedacht hat, ist unklar. Jedoch erlangte es in den 1930er Jahren eine große Bekanntheit und steht längst weltweit für fruchtig-zarten Genuss.

Rezept- Empfehlungen:

M A L A K O F F T O R T E

Genuss in Schichten

Bei dieser üppigen Torte besteht die Füllung nicht aus einer Creme oder aus Schlagobers - hier sorgt gleich beides für unwiderstehlichen Genuss.

Der Kuchen soll für den französischen General Pelissier kreiert worden sein, nachdem er aufgrund seiner Verdienste im Krimkrieg zum Herzog von Malakoff ernannt worden war. Eine englische, süße Creme aus Eidottern, flüssigem Obers, Milch, Zucker und Vanille wird dazu im Wechsel über in Rum oder Maraschino getränkte Biskotten gegeben.

Alternativ kann auch eine Butter-Mandelcreme verwendet werden. Wenn die Schichten gut durchgekühlt und fest geworden sind, bestreicht man sie mit Schlagobers und dekoriert mit gerösteten Mandelsplittern, Biskotten und Cocktailkirschen.

Rezept- Empfehlungen:

T O P F E N T O R T E

Traumhafte Komposition, die immer gelingt

  • Eine echte Topfentorte passt zu jedem Anlass und ist nicht schwer herzustellen. Grundlage ist ein herkömmlicher Biskuit, der nach dem Backen durchgeschnitten wird.
  • Auf den unteren Boden kommt eine Masse aus Magertopfen, Schlagobers, Zucker, Vanillezucker und etwas Zitronensaft, der für zusätzliche Frische sorgt.
  • Die darauf gesetzte Biskuitdecke wird mit Staubzucker bestreut. Gut durchgekühlt schmeckt die Torte besonders gut. Sie eignet sich auch für Backanfänger, zumal jegliches Dekorieren entfällt.

Rezept- Empfehlungen:

S A C H E R T O R T E

Backkunst mit Wiener Charme

SachertorteRichtig Schokoladig und unverwechselbar ist die berühmte Sachertorte. (Foto by: phb.cz / Depositphotos.com)

Das Original wird aus einem eigens als „Sachermasse“ bezeichneten, schokoladigen Teig mit relativ hohem Fettanteil hergestellt. Nach dem Backen wird der Kuchen oben mit einer Schicht Marillenmarmelade versehen, bevor er mit Schokolade ummantelt wird.

Typisch für die Sachertorte ist aber auch eine Variante, bei der sie zusätzlich mittig aufgeschnitten mit Marillenmarmelade bestrichen wird.

Um die „Erfindung“ dieser Spezialität rankt sich eine besonders schöne Geschichte, entstand sie doch aus der Not heraus und wurde im Jahr 1832 vom 16-jährigen Lehrling der Hofküche in Wien, Franz Sacher, zu Ehren der Gäste von Fürst Metternich kreiert, nachdem der Chefkoch wegen Krankheit ausgefallen war.

Rezept- Empfehlungen:

L I N Z E R T O R T E

Backkunst seit Jahrhunderten

Dieser Kuchen wird am besten ein paar Tage vor seinem Auftritt auf der Kaffeetafel gebacken, weil er dann sein volles würziges Aroma offenbart.

Tradition steht bei diesem Gebäck an erster Stelle, handelt es sich doch wahrscheinlich um die älteste Torte weltweit, die bereits 1696 im Kochbuch einer Gräfin erwähnt worden sein soll. Ob sie tatsächlich aus Linz kommt, oder ob sie ihren Namen dem einst „Linzer Teig“ genannten Mürbeteig verdankt, ist ungewiss.

Sicher ist, dass das Zusammenspiel aus Butter, Eidottern, Mandeln oder Nüssen, Staubzucker und Gewürzen wie Zimt, Nelken und Muskatnuss für einen perfekten Genuss sorgt. Allein optisch eignet sich für die Füllung unter dem Teiggitter am besten eine Johannisbeerkonfitüre.

Rezept- Empfehlungen:


Bewertung: Ø 3,5 (2 Stimmen)

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User Kommentare

Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Das sind echte Klassiker. Eine schmeckt leckerer als die andere. Das macht gleich Gusto auf ein tortenstück.

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