Powidl

von Mampferella, aktualisiert am 30.09.2026
4,4 (300 Stimmen)

Das Rezept von Omas Powidl zum Nachkochen. So kann man Zwetschken hervorragend haltbar machen.

Powidl

Zutaten für 6 GlasGläser

2 kg Zwetschken
500 g Zucker
3 Stg Zimt
30 ml Rum (optional)
1 Stk Vanillezucker
 GlasGläser
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Küchenutensilien

Schraubglas

Zeit

400 Min. Gesamtzeit 30 Min. Zubereitungszeit 370 Min. Koch & Ruhezeit

Zubereitung

Schritt 1

2 kg Zwetschken

Für den Powidl die Zwetschken gründlich waschen, entstielen, halbieren und entkernen. Anschließend das Fruchtfleisch in kleinere Stücke schneiden.

Schritt 2

500 g Zucker

Danach den Zucker in einen großen Topf geben und bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen, bis er leicht karamellisiert. Dabei darauf achten, dass der Zucker nicht zu dunkel wird, da er sonst bitter schmecken kann.

Schritt 3

2 kg Zwetschken

Nun die Zwetschkenstücke vorsichtig zum karamellisierten Zucker geben. Zimtstangen, Vanillezucker und Rum hinzufügen und alles unter regelmäßigem Rühren erhitzen bzw. aufkochen lassen.

Schritt 4

3 Stg Zimt, 30 ml Rum (optional), 1 Stk Vanillezucker

Anschließend die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und die Zwetschken ohne Deckel etwa 6-8 Stunden langsam einkochen lassen. Währenddessen regelmäßig umrühren und dabei besonders über den Topfboden streichen, damit der Powidl nicht anbrennt. Je dicker die Masse wird, desto häufiger sollte gerührt werden.

Schritt 5

Während des langen Einkochens werden die Zwetschken sehr weich und zerfallen weitgehend von selbst. Für eine feinere Konsistenz die Masse gegen Ende der Kochzeit mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken oder kurz mit dem Stabmixer pürieren.

Schritt 6

Danach die Konsistenz prüfen: Der Powidl ist fertig, wenn er sehr dick und dunkel geworden ist und auf einem Messer oder Kochlöffel haften bleibt, anstatt herunterzulaufen.

Schritt 7

Zum Schluss die Zimtstangen entfernen und nochmals nach Belieben mit einem Schuss Rum abschmecken.

Schritt 8

Den Powidl noch heiß in saubere, sterilisierte Schraubgläser füllen, sofort fest verschließen und vollständig auskühlen lassen.

Tipps zum Rezept

  • Gegen Ende wird der Powidl deutlich dicker und kann leichter anbrennen - daher dann immer häufiger umrühren.
  • Es funktioniert auch im Backofen: Dazu den Topf einfach bei 180° C, Ober- und Unterhitze für 30 Minuten mit Deckel in den Ofen geben. Danach den Deckel entfernen und bei 160° C, für 2 Stunden, anschließen nochmals für 2-3 Stunden bei 150°C in den Ofen geben, nebenbei immer wieder umrühren.
  • Das Rezept dauert zwar sehr lange in der Zubereitung, aber man schmeckt einen großen Unterschied zum Fertigprodukt.
  • Powidl passt besonders gut zu Germknödeln, Buchteln, Palatschinken, Kaiserschmarrn und süßen Knödeln. Er eignet sich außerdem hervorragend als Füllung für Kipferl, Tascherl, Strudel oder anderes Gebäck und schmeckt auch als fruchtiger Brotaufstrich.

Nährwert pro Glas

kcal
514
Fett
1 g
Eiweiß
2 g
Kohlenhydrate
118 g

Autor

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Kommentare

martha
martha
Den Tipp mit der Vanilleschote finde ich sehr gut und werde diesen im Herbst beim Kochen auch dazu geben.
User Bild Männlich
Valentin_Stefan
Hallo Mampferella!
Danke für dieses gute Rezept! ich habe noch 1 Vanille Schote dazugegeben und etwas mehr braunen Zucker mit Karamell da die Zwetschken nicht so reif waren.
Lg stefan
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