Der perfekte Wiener Kaiserschmarrn

Wer Österreich von seiner süßen Seite kennen lernen möchte, dem sei ein Kaiserschmarrn wärmstens an Herz gelegt. Der perfekte Kaiserschmarrn gelingt jedoch nur mit den richtigen Zutaten, viel Hingabe und ein wenig Fingerspitzengefühl.

Den perfekten Wiener Kaiserschmarrn kann man einfach nicht Widerstehen.Den perfekten Wiener Kaiserschmarrn kann man einfach nicht Widerstehen. (Foto by: Haeferlguckerin.at)

Kaiserschmarrn (oder schreibt man es Kaiserschmarren?) zählt zu den bekanntesten Süßspeisen der Österreichischen Küche. Flaumig, luftig und herrlich duftend war schon Kaiser Franz Josef I., ein Freund von süßen Speisen, von dieser Süßigkeit begeistert. So kommt der Kaiserschmarrn auch zu seinem Namen.

Einfache und schnelle Zubereitung

Die Zubereitung ist sehr simpel und es braucht wenige Zutaten. Darüber hinaus ist der Schmarrn im Nu zubereitet. Ein Kaiserschmarrn bietet sich also ideal an, wenn man keine Lust auf großes Kochen hat, aber doch etwas Frisches zubereiten möchte. Dann ist die große süße Sünde als Hauptspeise zügig gebacken und zum Vernaschen am Teller bereit.

Aber nicht nur als Hauptspeise, auch als Dessertvariation macht der Kaiserschmarrn eine gute Figur.

Und er ist ein richtiger Eiweißspender, aufgrund der relativ hohen Anzahl an Eiern. Demnach ein ordentliches Kraftpaket, das ordentlich Energie spendet.

Den Schmarrn Verfeinern

Für den Kaiserschmarrn werden nur wenige Zutaten benötigt.Für den Kaiserschmarrn werden nur wenige Zutaten benötigt. (Foto by: Haeferlguckerin.at)

Durch die Zugabe von Rosinen, Mandelsplitter bzw. Mandelblättchen kann ein Kaiserschmarrn individuell und je nach Lust und Geschmack gestaltet werden. Es kann aber auch einfach nur der Teig alleine gebacken werden.

Auch bei der Wahl der Garnitur sind kaum Grenzen gesetzt. Ob Apfelmus, Zwetschkenröster oder Preiselbeerkompott, es passt einfach alles dazu. Die klassischste Begleitung dazu ist vermutlich der Zwetschkenröster.

Lust auf ein süßes Stück Österreich?

Zeitaufwand
15 Minuten Zubereitungszeit
10 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad
leicht

Zutaten pro Portion

... entspricht eine Hauptspeise für eine Person oder ein Dessert für zwei Personen

  • 100 g Mehl glatt
  • 3 Eier
  • 1/8 l Milch
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Rosinen bzw. Mandelblättchen
  • 2 EL Butter zum Herausbacken
  • Staubzucker zum Bestreuen
  • Apfelmus bzw. Preiselbeerkompott, bzw. Zwetschkenröster zur Garnitur

Rezept Zubereitung

  • Eier trennen.
  • Eiweiß zu einem steifen Schnee schlagen.
  • Dotter mit Mehl, Milch, Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz mit dem Handmixer zu einem zähflüssigen Teig verarbeiten.
  • Schnee und die Rosinen bzw. Mandelblättchen abwechselnd mit einer Teigspachtel unter den Teig heben.

Zum Herausbacken in der Pfanne nimmt man am besten Butter oder Butterschmalz.Zum Herausbacken in der Pfanne nimmt man am besten Butter oder Butterschmalz. (Foto by: Haeferlguckerin.at)

  • Butter in einer Pfanne erhitzen, Teig eingießen und auf kleiner Flamme goldbraun backen.
  • Mit einem flachen Pfannenwender nachsehen, ob der Teig bereits goldbraun ist. Dann den Schmarrn wenden.

Den fertig gebackenen Teig in Stücke reißen.Den fertig gebackenen Teig in Stücke reißen. (Foto by: Haeferlguckerin.at)

  • Mit 2 Gabeln in grobe Stücke zerreißen, gut durchbacken, auf Teller anrichten und mit Staubzucker bestreuen. Und fertig ist die große süße Sünde.

Und fertig ist die wohl berühmteste Wiener Mehlspeise aus den Zeiten als der Kaiser noch das sagen hatte.

Tradition und Geschmack in Perfektion – so einfach geht dieser österreichische Klassiker.Tradition und Geschmack in Perfektion – so einfach geht dieser österreichische Klassiker. (Foto by: Haeferlguckerin.at)

Über mich
Meine Leidenschaft ist es zu kochen, daher stelle ich auch für Familie und Freunde regelmäßig meine Küche auf den Kopf. Wert lege ich dabei besonders auf regionale und saisonale Zutaten. Neugierig, experimentierfreudig und genussorientiert sind Eigenschaften, die mich in der Küche am treffendsten beschreiben. Gaumenfreunde finden auf meinem Kochblog www.haeferlguckerin.at Leckerbissen auf Rezept zum Nachkochen.


Bewertung: Ø 4,3 (23 Stimmen)

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User Kommentare

DIELiz
DIELiz

Der perfekte Wiener Kaiserschmarrn - das ist ja schon eine recht grosse Aussage :-) Also habe ich mich in das Rezept vertieft. Ja, es gefällt und es wird auch schmecken. Was ich aber noch viel positiver finde:
- auch für Anfänger beschrieben
- super, eine wirklich passende Mengenangabe
... nun bin ich neugierig auf den Kochblog LG 5*

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Haeferlguckerin
Haeferlguckerin

Oh, sehr nette Worte, vielen Dank. Ja, die Mengenangaben sind oft der Hund, und sind für das Gelingen entscheidend.
Aber auch lege ich wert darauf, die Gerichte so zu beschreiben, dass man sie relativ gut nachkochen kann.

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Silviatempelmayr
Silviatempelmayr

Ich mache den Kaiserschmarrn immer im Backrohr, da wird er gleich von beiden Seiten braun und man erspart sich das umdrehen.

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MaryLou
MaryLou

Wie lange bleibt die Masse im Backrohr und bei welcher Temperatur Silviatempelmayr? Ich würde es auch gerne einmal ausprobieren. Am Herd kann es schon einmal vorkommen daß er etwas zu dunkel wird.

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GuteKueche-Admin
GuteKueche-Admin

unter diesem Link findest du wie man einen Kaiserschamrren im Backrohr zubereitet: https://www.gutekueche.at/wiener-kaiserschmarrn-rezept-847

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Haeferlguckerin
Haeferlguckerin

Ah, das ist auch eine interessante Methode, das muss ich glatt einmal ausprobieren. Das habe ich noch nie gemacht.....

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Halbmondchen
Halbmondchen

Ich finde das Rezept toll, meine Mann liebt Kaiserschmarren und ich werde nun einmal diese Varante ausprobieren, auf die Idee mit Mandelblättchen bin ich noch nie gekommen.

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Haeferlguckerin
Haeferlguckerin

Da ich persönlich keine Rosinen mag, nehme ich Mandelblättchen. Man könnte auch Cranberries etwa nehmen. Schmeckt bestimmt auch gut. Oder man lässt ihn einfach Natur - ganz wie man möchte :-)

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MaryLou
MaryLou

Ich habe ihn jetzt auch immer im Backrohr gemacht und ich bin wirklich begeistert, ich mache ihn nie wieder anders. Mit Mandelblättchen schmeckt er mir auch gut.

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