Äsche

Die Äsche ähnelt der Forelle – besonders in Bezug auf die Zubereitungsarten. Wer also mit der Forelle vertraut ist, wird mit der Äsche keine Probleme haben.

ÄscheDer Körper der Äsche ist gestreckt und seitlich abgeflacht. (Foto by: Alaska_icons / iStock.com)

Die Äsche ist unter vielen Namen bekannt, beispielsweise als Asch, Spalt, Springer oder Stalling. Bei der Äsche handelt es sich um einen so genannten Standfisch. Sie ernährt sich von kleinen Fischen, Fischlaich und Insekten, die im und über dem Wasser leben.

Der Fisch kann über 60 cm land und bis zu 3 Kilogramm schwer werden.

Aussehen

  • Der Körper der Äsche ist gestreckt und seitlich abgeflacht.
  • Er ist besonders an der Seitenlinie mit feinen Schüppchen besetzt.
  • Der Kopf ist sehr klein geformt und weist einen vorgeschobenen Oberkiefer auf.
  • Im Maul befinden sich sehr kleine Zähne.
  • Auf dem Rücken weist die Äsche eine graublaue bis graugrüne Färbung auf.
  • Zum Bauch hin wird sie heller und nimmt schließlich eine Messing- bis silberweiße Farbe auf.
  • Während der Laichzeit nehmen die Fische einen rötlichen Schimmer an, der sich besonders an den Flossen zeigt.
  • Die Haut weist außerdem dunkle Flecken auf, die sich ungleichmäßig verteilen.
  • Der Ansatz der Rückenflosse befindet sich viel weiter vorne als der Ansatz der Bauchflosse.

Herkunft

Natürliche Bestände an Äschen sind in einigen Teilen Europas durchaus noch vorhanden, beispielsweise in Belgien, Holland, Luxemburg, auf dem Balkan sowie in Griechenland.

In Europa sind sie größtenteils in fließenden Gewässern zuhause, wobei sie sauerstoffreiche Gewässer und feste Böden bevorzugen. In Nordeuropa und Nordrussland ist die Äsche teilweise auch in Seen zu finden.

Geschmack

Die Äsche hat einen charakteristischen Eigengeschmack, der sie unter den Fischen einzigartig macht. Das frische, weiße Fleisch weist nämlich einen angenehmen Duft nach Thymian auf.

Verwendung in der Küche

Die Äsche kann genauso zubereitet werden wie eine Forelle.

Wenn man den Fisch mit der Haut zum Beispiel in der Pfanne zubereitet, muss diese vorher geschuppt werden.

Tipp: Die einfachste Zubereitung ist den (ausgenommenen und entschuppten) Fisch in einer Pfanne mit ein wenig Butter zu braten. Oder nach Müllerin-Art wir der Fisch vor dem Barten in Mehl gewendet.

Aber auch ein Backen in einer Salzkruste (aus Meersalz, Mehl und Eiweiß) bei 200 Grad ist eine köstliche Zubereitungsmethode.

Durch den angenehmen Thymian-Duft ist die Äsche prädestiniert für die mediterrane Küche und harmoniert auch wunderbar mit Olivenöl.

Als Beilage eignen sich Kartoffeln (Brat-, Salz-, Petersilienkartoffeln) und frisches Weißbrot.


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