Goldröhrling

Der Goldröhrling ist ein beliebter Speisepilz, besonders wenn es sich um junge Exemplare handelt. Sein Aroma setzt sich aus mehreren Geschmacksnuancen zusammen und ist der Star in jedem Gericht.

GoldröhrlingeDer Goldröhrling bevorzugt einen kalkhaltigen und sauren Boden. (Foto by: © M. Schuppich / fotolia.com)

Der Goldröhrling gehört zur Gattung der Schmierröhrlinge. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass die Oberfläche des Hutes sehr schleimig wirkt, wenn sie feucht werden. Der Goldröhrling besitzt eine charakteristische orange-gelbe Färbung und ist so im Wald sehr auffällig.

Aussehen

  • Der Stiel des Goldröhrlings wird bis zu 10 cm lang und weist einen Durchmesser von 1 bis 2 cm auf. Er ist goldgelb gefärbt, zeigt aber unterhalb des Ringes dunkle Flöckchen und Fasern.
  • Der Hut weist eine gelbe bis orange Farbe auf und erreicht einen Durchmesser zwischen 5 und 12 cm. Wenn er feucht wird, ist die gesamte Oberfläche schleimig überzogen und ist leicht abziehbar - im trockenen Zustand glänzt er matt.
  • Das Fleisch des Hutes ist sehr weich und verfärbt sich nicht, wenn man es anschneidet.
  • Unbedingt immer nach Röhren unter der schleimigen Hülle suchen.
  • Ganz anders das Fleisch des Stiels – es kann rosa oder braun anlaufen, wenn der Pilz zerbrochen oder zerschnitten wird.
  • Der Goldröhrling riecht sehr angenehm.

Herkunft & Saison

Der Pilz bevorzugt einen kalkhaltigen und sauren Boden und wächst gerne in Lärchenwäldern zwischen Juli und Oktober.

Geschmack

Der Goldröhrling weist ein interessantes Aroma auf, das sowohl fruchtige als auch säuerliche Komponenten auf sich vereint.

Verwendung in der Küche

  • Der Goldröhrling ist sehr empfindlich und man sollte ihn in einem Korb transportieren (nicht im Plastiksackerl).
  • Allerdings sollten nur die jungen Exemplare gesammelt werden.
  • Wenn man ihn sammelt, sollte man ihn reinigen, noch bevor man ihn einpackt.
  • Mit einem angefeuchteten Tuch kann man den Schleim entfernen, der sich auf dem Hut befindet - bei jüngeren Exemplaren ist dies aber oft nicht so einfach.
  • Vor der Zubereitung ist es ratsam, die Huthaut und auch die Röhren zu entfernen.
  • Bei der Zubereitung von Goldröhrlingen sollte mit Gewürzen sparsam umgegangen werden, da das Aroma sonst schnell übertönt wird.
  • Die Pilze eignen sich am besten zum Kurzbraten.
  • Der Pilz muss rasch verarbeitet werden, da er schnell verdirbt.
  • Roh (z.B. in Salaten) sollte man den Goldröhrling nicht essen.
  • In Streifen oder Scheiben geschnitten eignet sich der Pilz zum Braten, Dünsten (ca. 10-15 Minuten) oder auch in Suppen und Eintöpfe.

Bewertung: Ø 4,1 (213 Stimmen)

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User Kommentare

Goldioma
Goldioma

Den Schleim entfernt man direkt im Wald, indem man der Pilzkappe einfach die Haut abzieht. Man putzt alle Pilze direkt im Wald und bewahrt überhaupt keinen Schwamm in einem Plastiksack auf-da wird jeder Schwamm zur Giftfalle!

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