Gesunder Wok - Pfanne mit viel Tradition

Wer gerne phantasievoll und gesund isst, kommt um einen Wok auf Dauer nicht herum. Hier kann man nämlich nicht nur exotische Gerichte zubereiten, sondern auch andere. Die asiatische Garmethode, die dank kurzer Garzeiten alles knackig erhält, eignet sich für alle Gerichte aus frischen Zutaten.

Wok-Gemüse-PfanneTrotz der Größe der Pfanne, können auch kleine Portionen zubereitet werden. (Foto by: © Darius Dzinnik / fotolia.com)

Die Wok-Küche: exotisch oder ganz normal

Die beiden klassischen Garmethoden, für die man den Wok verwendet, heißen Pfannenrühren und Dämpfen. Beide erfordern keine große Koch-Erfahrung.

Zerkleinertes Gemüse, in Stücke geschnittener Fisch oder kleine Fleischstücke brauchen nur kurze Garzeiten. Dadurch bleiben alle wichtigen Vitalstoffe und Aromen erhalten.

Ein weiteres Plus sind die geringen Fettzugaben. Beachten sollte man auch, dass nur hitzebeständige Fette verwendet werden. Olivenöl, Sojaöl oder Sonnenblumenöl eignen sich ideal. Das Öl sollte nie rauchen. Geschieht das trotzdem einmal, nimmt man den Wok kurz vom Herd und lässt ihn etwas abkühlen.

Klassisches Pfannenrühren

Unter dem Pfannenrühren versteht man eine Methode, bei der die klein geschnittenen Gemüse- und Fleischstücke kurz hintereinander zugegeben und ständig bei hohen Temperaturen gerührt werden. So brät nichts an und alles wird gleichmäßig schnell gegart. Wichtig ist, dass die in den Wok gegebenen Stücke etwa die gleiche Größe und Dicke haben.

Dämpfen als schonende Garmethode

Dabei wird der Wok mit wenig Wasser befüllt. Das zu garende Gut sollte bereits geschnitten und vorbereitet sein. Da der Garprozess so erstaunlich schnell von Statten geht, hat man währenddessen keine Möglichkeit der Vorbereitung mehr.

Nun wird das Kochgut in einem Bambuskörbchen oder einem hitzebeständigen Gefäß kleiner Größe in die Mitte des Woks gestellt. Danach muss der Wokdeckel dicht geschlossen werden. In aller Kürze gegart, schmecken alle Lebensmittel nach sich selbst und behalten praktisch alle Vitalstoffe.

Merken muss man sich nur, dass man das Koch- oder Bratgut mit der längsten Garzeit immer zuerst in den Wok gibt. Man kann es anschließend auf dem Abtropfrost zwischenlagern und irgendwann dem Garprozess wieder hinzufügen.

Zu viel oder gefrorenes Kochgut sollte man nicht in den Wok geben, damit er die Hitze hält.

Vorteile vom Kochen mit dem Wok

  • Sehr einfach und schnell
  • Wenig Fett
  • Kurze Garzeiten
  • Knackig und schmackhaft
  • Vitamin schonende Zubereitung
  • Wok ist universell einsetzbar

Tipps für den Wok

Wok-PfanneEin Plus des Woks sind die geringen Fettzugaben. (Foto by: © Africa Studio / fotolia.com)

  • Investieren Sie in einen hochwerten Wok aus Gusseisen oder Edelstahl. Es gibt aber auch WOKs aus Aluminium, Silit und auch welche mit Beschichtungen. Das Rühren von Lebensmitteln in minderwertigen Metallen löst Metall-Ionen.
  • Des Weiteren sollte der Wok ein Abtropfgitter sowie einen gewölbten Deckel haben.
    Zusätzlich benötigt man auch einen Holzwender, einen Schaumlöffel und eventuell auch noch eine Bambuszange.
  • Man sollte nicht zu viel auf einmal in den Wok geben, damit die Temperatur nicht zu stark abfällt.
  • Damit nichts anbrennt und gleichmäßig gart, sollte man beim Pfannenrühren ständig und relativ schnell rühren.
  • Zum Rühren sollte man einen abgerundeten Löffel oder Kochlöffel aus Holz verwenden.
  • Trotz der Größe der Wokschüssel kann man auch kleine Mengen Lebensmittel zubereiten.
  • Natürlich kann man den Wok auch als normale Pfanne verwenden.
  • Der traditionelle und am meisten verbreitete Gusseisen Wok sollte nur mit heißem Wasser und sehr wenig oder keinem Spülmittel gereinigt werden. Nach dem Trocknen sollte der Wok auch noch ein wenig mit Öl (mit einem Küchenpapier) eingerieben werden, da er sonst Rost ansetzen kann.

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