Stockschwämmchen

Stockschwämmchen sind honiggelbe Pilze, die mit ihrem starken Pilzgeschmack überzeugen. Sie finden deshalb besonders oft in Suppen und Saucen Verwendung und können hier ihre volle Würzkraft ausspielen.

Stockschwämmchen Stockschwämmchen können Pilzsammler von Mai bis November finden. (Foto by: © totobaer / fotolia.com)

Die Stockschwämmchen gehören zur Klasse der Ständerpilze. Sie wachsen stets in großen Büscheln an Holz, bevorzugt an toten Bäumen, aber durchaus auch an Lebendholz.

Info: Der honigfarbene Blätterpilz kann leider auch mit anderen Pilzen verwechselt werden, darunter auch giftige Exemplare. Daher die Pilze nur sammeln wenn man sich 100% sicher ist!!!

Aussehen

  • Der Hut ist gewöhnlich an der Oberfläche glatt, gelbbraun mit einem zimtfarbenen Stich und wird zwischen 3 und 8 cm breit. Anfänglich weist er eine leicht gewölbte Form auf, wird dann jedoch immer flacher und breiter.
  • Stockschwämmchen besitzen bräunliche, dünne Blätter, die mit dem Stiel verwachsen sind.
  • Der Stiel wird bis zu 8 cm hoch und weist einen relativ gleichmäßigen Durchmesser auf. Er sieht schuppig aus und wird von unten nach oben immer heller.

Wichtig: Beim Stockschwämmchen besteht Verwechslungsgefahr mit anderen Pilzen. Besonders dem Nadelholzhäubling, der außerordentlich giftig ist, aber auch dem Gift-Häubling, dem Weißstieligen Stockschwämmchen und dem Grünblättrigen Schwefelkopf ähnelt der Pilz sehr stark.

Herkunft & Saison

Stockschwämmchen wachsen sowohl in Laubwäldern als auch in Nadelwäldern.

Ihre Heimat befindet sich vor allem an Baumstümpfen und an umgefallenen Baumstämmen. Bei manchen Baumsorten, beispielsweise bei Rotbuchen, Weiden, Fichten und Birken, wachsen Stockschwämmchen auch an lebenden Stämmen.

Sie kommen sowohl im Flachland vor, als auch im Gebirge. Stockschwämmchen können passionierte Pilzsammler von Mai bis November finden.

Geschmack

Besonders in getrockneter Form weisen Stockschwämmchen ein außerordentlich starkes Pilzaroma auf. Sie duften pilzig und leicht würzig.

Verwendung in der Küche

Stockschwämmchen werden im Supermarkt eher selten frisch verkauft. Getrocknete Exemplare sollten besser sparsam eingesetzt werden, da sie ein sehr starkes Aroma aufweisen.

Info: Ihre Stiele werden kaum verwendet, da sie eine zähe Konsistenz aufweisen und bitter  schmecken. 

Stockschwämmchen werden bevorzugt für Suppen und Saucen eingesetzt, da sie ein intensives Aroma und damit eine hohe Würzkraft aufweisen.

Bei der Verwendung in der Küche, den Hut vom Stil trennen und den Hut gründlich mit kaltem Wasser waschen:

  • Danach kann man den Hut in einer Pfanne mit Butter, Zwiebeln und Gewürzen anrösten und mit Schlagobers verfeinern.
  • Für eine Suppe werden rund 1 Liter Gemüsebrühe mit rund 500 Gramm der Pilze rund 10 Minuten gekocht.

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