Violetter Rötelritterling

Der Violette Rötelritterling ist ein beliebter Speisepilz, der sich hervorragend als Mischpilz eignet. Besonders in aromatischen und gewürzten Speisen macht sich der Violette Rötelritterling gut. Besonders im Herbst lässt sich der Pilz sehr häufig finden.

Violetter RötelritterlingDer Violette Rötelritterling ist in Nadelwäldern beheimatet. (Foto by: © petrabarz / fotolia.com)

Der Violette Rötelritterling wird auch als Röteltrichterling bezeichnet. Es gibt etwa 15 verschiedene Arten des Rötelritterlings, wobei der Violette Rötelritterling einer davon ist.

Aussehen

  • Der Violette Rötelritterling weist einen großen Hut auf, der bis zu 15 cm breit werden kann.
  • Junge Exemplare sind Violett bis Braun-Violett gefärbt, wobei sich diese Farbe später immer mehr in Richtung braun verändert.
  • Der Hut weist eine glatte und kahle Oberflächenstruktur auf.
  • Der Stiel kann bis zu 12 cm lang werden.
  • Der Stiel ist leicht gerillt oder auch von Fasern durchsetzt.
  • Der Violette Rötelritterling besitzt ein zartes, aromatisches Fleisch und ist häufig wässrig.

Herkunft & Saison

Der Violette Rötelritterling ist in Nadelwäldern beheimatet, kann aber auch in Laubwäldern sowie in Wiesen wachsen, sofern ein humusreicher Boden vorliegt. Sie wachsen bevorzugt entlang mehr oder weniger gerader Linien oder in Hexenringen. Er bildet seine Fruchtkörper von September bis in den Spätherbst hinein aus und kann zu dieser Zeit gesammelt werden.

Geschmack

Der Violette Rötelritterling weist einen leicht süßlichen, mild nussigen Geschmack auf - auch der Duft bringt süße Komponenten mit sich.

Achtung: roh ist dieser Pilz giftig!

Verwendung in der Küche

  • Der süßliche Geschmack passt hervorragend zu Wildgerichten und anderen stark aromatischen Fleischsorten.
  • Auch in Nudelrezepten kommt sein mildes Aroma sehr gut zum Vorschein.
  • Der Violette Rötelritterling sollte länger gegart werden als andere Pilzsorten.
  • Aufgrund seines Eigengeschmackes eignet sich der Rötelritterling nicht als Mischpilz (= mit mehreren unterschiedlichen Pilzen gemischt).
  • Jedoch schmeckt er paniert sehr gut und kann auch kleingeschnitten mit Zwiebeln und Speck in einer Pfanne gedünstet werden.
  • Ein Geheimtipp ist ein Rezept welches als „falsches Rotkraut“ bezeichnet wird. Dazu wir der Pilz in dünne Streifen geschnitten und dann wie Rotkraut, unter Beigabe von Apfelstückchen, etwas Essig, einer Prise Zucker und den sonstigen typischen Rotkrautgewürzen gekocht.

Bewertung: Ø 4,0 (76 Stimmen)

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User Kommentare

miksch
miksch

heute habe ich die ersten eierschwammerl gefunden und ich freue mich schon auf Herrenpilze und sonstiges

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Jeloschnecke
Jeloschnecke

In unserer Gegend wir dieses Schwammerl als violetter Täubling bezeichnet. Bei uns zu Hause gibt es ihn immer gebacken mit Sauce Tatare. Dafür muss aber die violette Haut unbedingt abgezogen werden. Danach ganz klassisch panieren und schwimmend in Öl ausbacken. Einfach herrlich.

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