Tarte Tatin

Autor Lena-Zachs, aktualisiert am 20.09.2026

Eine Tarte Tatin ist ein typisch französischer Apfelkuchen mit karamellisierten Äpfeln. Im Gegensatz zu normalen Kuchen wird dieser „kopfüber“ gebacken und danach erst aus der Form gestürzt.

Köchin: Lena Zachs

Eine französische Tarte Tatin ist ein traditioneller Apfelkuchen aus Frankreich. Wie das herrlich bernsteinfarbene Karamell entsteht, wie die Apfelspalten eingeschichtet werden und warum man den Mürbteig auf die Äpfel legt und nicht umgekehrt, erfährt man natürlich im Video.

Zutaten für den Teig:

Tarteform ca. 25 cm Durchmesser

  • 250 Gramm Mehl
  • 125 Gramm Butter, kalt
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 1 Stück Dotter
  • 50 Gramm Wasser, kalt

Für die Fülle:

  • 6 Stück Äpfel, säuerlich
  • 150 Gramm Kristallzucker
  • 50 Gramm Butter

Rezept Zubereitung:

  1. Das Mehl mit der kalten Butter, Zimt und Salz in eine Schüssel geben und rasch zu einer krümeligen Masse verkneten. Dotter und kaltes Wasser hinzufügen und alles bei niedriger Geschwindigkeit zu einem glatten Mürbteig verkneten. Den Teig nochmals mit den Händen durchkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Die Apfelviertel nochmals halbieren, sodass schöne, gleichmäßige Apfelspalten entstehen.
  3. Für das Karmell, die Hälfte vom Kristallzucker gleichmäßig in einer für den Backofen geeigneten Tarteform verteilen und bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen. Dabei nicht umrühren, sondern warten, bis der Zucker zu einem goldbraunen Karamell geschmolzenbzw. karamellisiert ist.
  4. Sobald das Karamell eine schöne bernsteinfarbene Farbe erreicht hat, die Butter darauf verteilen und unter Rühren schmelzen lassen. Vorsicht: Das Karamell ist sehr heiß.
  5. Die Apfelspalten dicht und möglichst gleichmäßig auf dem Karamell einschichten. Dabei die Äpfel sehr dickt in die Form legen. Die Spalten müssen den Boden der Tarte komplett bedecken.
  6. Den gekühlten Mürbteig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche rund ausrollen. Er sollte etwas größer als die Tarteform sein. Den Teig vorsichtig über die Äpfel legen und die Ränder rundherum etwas nach innen drücken. Mit einer Gabel den Teig mehrmals einstechen, damit die übrige Luft entweichen kann.
  7. Die Tarte im vorgeheizten Backofen bei 170° C, Heißluft, ca. 45 Minuten goldbraun backen, bis der Mürbteig schön knusprig ist und das Karamell an den Seiten leicht blubbert.
  8. Die fertige Tarte ruhen und auskühlen lassen. Sobald die Tarte lauwarm ist, einen großen Teller vorsichtig auf die Form legen und die Tarte mit einer schnellen Bewegung umdrehen. Die Form vorsichtig abheben und servieren.

Die Tarte Tatin am besten noch warm servieren. Dabei kommen die karamellisierten Äpfel wunderbar zur Geltung. Der Apfelkuchen punktet mit leichter Zubereitung und einfachen Zutaten, die man immer zuhause hat. Mit seiner einzigartigen Karamellschicht ist es ein unverwechselbares Dessert, dass mit Lenas Video Anleitung bestimmt gelingt.

Autor

Lena-Zachs
Konditormeister:in

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Kommentare

Katerchen
Katerchen
Das ist immer ein guter Nachtisch. Die Tarte ist benannt nach den Schwestern Caroline und Stéphanie Tatin, die Ende des 19. Jahrhunderts in Lamotte-Beuvron in der Sologne ein Hotel mit Restaurant betrieben. Der Legende nach erfand Stéphanie die Tarte zufällig nach einem Malheur in der Küche. Gemäß einer populären Variante fiel ihr eines Tages ein fertiger Apfelkuchen aus den Händen. Um ihn zu retten, habe sie ihn einfach mit der Fruchtseite nach unten wieder in die Form gelegt, mit neuem Teig bedeckt und noch einmal gebacken.
Maarja
Maarja
Die Tarte Tatin ist wirklich eine Sünde, fett und süß, aber das muss so sein, weil es nur dadurch so richtig schön karamellisiert
User Bild Weiblich
sssumsi
Ich hab erst ein- ode zweimal Tarte Tatin gemacht, allerdings mit Blätterteig. Vielleicht wage ich mich am Donnerstag an dieses Rezept. Ich bin ohnehin kein großer Blätterteigfan.
hexy235
hexy235
Ich habe noch nie so einen " verkehrten Kuchen " gebacken, aber im Video sieht das gar nicht so schwer aus, wie ich immer angenommen habe.
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