Gänseblümchen

Das Gänseblümchen ist ein Wildkraut und blüht im Frühling besonders früh. Es ist essbar und gehört zu den Heilkräutern.

GänseblümchenVom Gänseblümchen können die Blätter und die Blüten verwendet werden. (Foto by: Shebeko / Depositphotos.com)

Wissenswertes

Das Gänseblümchen gehört zu den essbaren Frühblühern und wird auch schon sehr lange als Heilkraut verwendet.

Es ist unter diversen anderen Namen bekannt. Dazu gehören unter anderem die Bezeichnungen Monatsröserl, Tausendschön oder Maßliebchen. Der wissenschaftliche Name dieser Pflanze ist Bellis perennis.

Verbreitung & Standort

Ursprünglich stammt Bellis penennis aus dem Mittelmeerraum. Die Pflanze hat sich inzwischen aber auch in Nordeuropa und sogar in Nord- und Südamerika, Neuseeland, Australien und vielen anderen Gegenden der Welt ausgebreitet.

Der Grund dafür ist die Einführung von Rasenflächen in Gärten und Parks auf der ganzen Welt. Bellis perennis fand so als Bestandteil der Saat hervorragende Lebensbedingungen und ist heute überall auf Rasenflächen, aber auch Wiesen und Weiden, an Wegrändern und anderen ähnlichen Standorten zu finden.

Wirkstoffe, Inhaltsstoffe & Geschmack

Wichtige Wirkstoffe bei der Verwendung von Bellis perennis als Heilpflanze sind

  • Schleim- und Gerbstoffe
  • Bitterstoffe
  • ätherische Öle und
  • Saponine

Blüten und Blätter haben einen nussartigen Geschmack.

Gesundheit, Haus- & Heilmittel

Bellis perennis wurde zur Heilpflanze des Jahres 2017 ernannt. Sie wird für viele Zwecke eingesetzt. Dazu zählen die Verwendung als Hustenmittel gegen

  • Kopfschmerzen
  • Schwindelanfälle
  • Schlaflosigkeit
  • schmerzhafte Regelblutungen

Verwendung in der Küche

Gänseblümchen auf WieseDie Blüten und Blätter vom Gänseblümchen schmecken herrlich nussig. (Foto by: ikurucan / Depositphotos.com)

In der Küche können sowohl Gänseblümchenblätter als auch Gänseblümchenblüten gut genutzt werden. Bei den Blättern werden in erster Linie die zarten Innenblätter der Rosette verwendet und schmecken sehr gut als Beigabe in einem Salat.

Auch die Blüten passen gut in Salate. Alle Pflanzenteile verleihen Salaten so ein etwas nussartiges Aroma.

Es ist auch möglich, die Knopsen sauer einzulegen und als Ersatz für Kapern in der Küche zu nutzen.

Unsere Rezepttipps:

Ernte, Haltbarkeit & Lagerung

  1. Geerntet wird Bellis perennis normalerweise frisch von der Wiese oder dem Kräuterbeet.
  2. Wie oben schon erwähnt, können die Knopsen auch sauer eingelegt werden und halten sich dann länger.
  3. Es ist auch möglich, die Blüten, Blätter und Knospen zu trocknen und dann länger zu lagern.

Besonderheiten & Saison

Besonders häufig sieht man Bellis perennis im Frühling. Die Pflanze fällt dann mehr ins Auge, weil sie häufig Wiesen, Weiden und Rasenflächen mit einem regelrechten Blütenmeer überzieht.

Dieses Wildkraut wächst aber das ganze Jahr über auf allen Grünflächen oder auch im Kräuterbeet. Es kann auch mehrmals im Jahr zur Blüte kommen. Das passiert vor allen Dingen dann, wenn Grasflächen häufiger abgemäht werden.

Die zierliche Pflanze regt zuweilen die Fantasie an. So wird sie beispielsweise gern in Abzählreimen benutzt, wobei ihr dann die Blütenblätter ausgezupft werden (er liebt mich .. er liebt mich nicht .. und so weiter).

Ein Aberglaube besagt, dass einem Menschen, der am Johannistag zwischen 12 und 13 Uhr ein solches Blümchen pflückt, im Folgejahr keine Arbeit mehr schief ginge. Und ein anderer Aberglaube sagt, wer im Frühling dieses Wildkraut isst, der wird übers Jahr nicht mehr krank.

Verwechslungsgefahr

Bellis perennis ist vom Aussehen her einzigartig und auch sehr bekannt. Eine Verwechslungsgefahr mit anderen Pflanzen besteht deshalb nicht.


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