Makrele

Die Makrele ist der Steckerlfisch schlechthin. Dabei wissen viele Menschen gar nicht, dass man mit dem köstlichen Atlantikfisch mit dem zarten Fleisch noch so manch andere Köstlichkeit zubereiten kann.

Makrele Die Makrele kennen viele Fischliebhaber in Form von Steckerlfisch. (Foto by: © beccarra / fotolia.com)

Makrelen gehören zur Gattung der Thunfischartigen. Sie bewegen sich meist ganz in der Nähe der Wasseroberfläche, können aber bei Gefahr blitzschnell reagieren und davonschwimmen.

Makrelen ernähren sich im Frühjahr von Plankton, steigen aber später auf die Brut anderer Fischsorten um. Er ist ein Schwarmfisch und ist dementsprechend immer in größeren Gruppen unterwegs.

Aussehen

  • Die Makrele kann bis zu 50 cm lang werden. Für den Verzehr werden jedoch gewöhnlich kleinere Exemplare verwendet.
  • Der Atlantikfisch weist eine längliche Körperform auf, die einem Torpedo ähnelt.
  • Die Schwanzflosse ist sehr stark gegabelt.
  • Die Makrele besitzt zwei Rücken-, zwei Bauchflossen sowie eine Afterflosse.
  • Nach der zweiten Rückenflosse und der Afterflosse befinden sich die so genannten Flössel. Dabei handelt es sich um je fünf kleinere Flossen, die sich am Rücken und am Bauch befinden.
  • Die Makrele besitzt eine leuchtende, grünblaue Farbe.
  • Auf dem Rücken befinden sich Querstreifen. Zum Bauch hin geht die Färbung zunächst in ein feines Perlmutt und schließlich in ein Weiß über.
  • Die Haut der Makrele ist mit Schuppen bedeckt.

Herkunft

Makrelen sind im Mittelmeer, im Nordatlantik und in der Nordsee zu finden und werden von September bis März gefischt.

Geschmack

Das Fleisch der Makrele ist bräunlich, rot gefärbt, sehr saftig, würzig und zart, was ihre Beliebtheit als Speisefisch erklärt.

Leider ist es von sehr vielen Gräten durchzogen - glücklicherweise lassen sie sich leicht entfernen.

Info: Je nach Jahreszeit enthält das Fleisch zwischen 5-30% Fett und hat einen hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren.

Verwendung in der Küche

Die Makrele kennen viele Fischliebhaber in Form von Steckerlfisch, frisch vom Grill.

Info: Wenn sie gut gewürzt ist, erhalten sie durch das Räuchern den formvollendeten Geschmack.

Die Makrele kann zudem gekocht, direkt gegrillt, gedünstet, gebraten oder gebacken werden.

Tipp: Makrelenfilet-Stücke mit Zitronensaft und ein wenig Salz würzen und kurz, im heißen Fett frittieren.

Unsere Rezept Empfehlungen:

Info: Makrelen werden oft auch in rohen Zustand für Sushi verwendet.

Auf Grund der geringen Größe kann der Fisch auch leicht als ganzer Fisch mit Zitronenscheiben und mediterranen Kräutern gefüllt, im Ofen gebacken bzw. gegrillt werden. Die Haut sollte man erst kurz vor dem Essen entfernen, denn so bleibt das Fleisch schön zart und saftig.

Für die Verarbeitung eignen sich Makrelen am besten, die etwa 200-250 Gramm wiegen. Die Länge des Fischs sollte dann etwa 20-30 cm betragen.

Im Handel erhält man Makrelen oft im Ganzen oder bereits filetiert. Auch tiefgefroren oder bereits in Konserven haltbar gemacht ist der Fisch erhältlich.


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