Heilbutt

Der Heilbutt ist ein guter Speisefisch, der vor allem mit seinem milden Geschmack, dem festen Fleisch und seiner Unkompliziertheit überzeugt. Er kann auf verschiedenste Arten zubereitet werden und begeistert dann durch seine Kombinierbarkeit mit einer Vielzahl von Beilagen und Gewürzen.

HeilbuttDer Heilbutt ist ein typischer Plattfisch. (Foto by: © Piotr Wawrzyniuk / fotolia.com)

Der Heilbutt ist ein Raubfisch, der sich schon in jungem Alter über andere Fische hermacht. Er ernährt sich sehr gerne von Rotbarsch und Dorsch, aber auch zahlreiche der Fische, die in der Nähe des Gewässergrunds leben, stehen auf dem Speiseplan.

Die Fortpflanzung des Heilbutts in Verbindung mit der Überfischung der Meere führt dazu, dass die Bestände des Heilbutts immer weiter zurückgehen. Der Heilbutt wird frühestens im Alter von zehn Jahren geschlechtsreif.

Aussehen

Der Heilbutt ist ein typischer Plattfisch. Die Augen sind beide auf der rechten Seite, die im Gegensatz zur linken Seite dunkel gefärbt ist. Die linke Seite ist weiß und kann besonders bei älteren Exemplaren fleckig sein. Diese weiße Seite unterscheidet den Weißen Heilbutt vom Schwarzen Heilbutt, der auf beiden Seiten dunkel gefärbt ist.

Herkunft

Der Heilbutt mag Gewässer mit einem sehr hohen Salzgehalt und kalten Temperaturen. Sein Hauptlebensraum erstreckt sich auf das gesamte Eismeer.

Besonders rund um die nordeuropäischen Küsten, beispielsweise an Norwegens, Islands, Englands und Dänemarks Küsten, finden sich größere Vorkommen des Heilbutts. Deutsche Angler können höchstens in der Nordsee ein Exemplar erwischen, doch auch dies ist sehr selten und unwahrscheinlich.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Wie bei allen Fischen sollte auch der Heilbutt so schnell wie möglich verarbeitet werden. Nach dem Einkauf den Fisch auf einen Teller oder Platte legen, diesen mit Folie abdecken und sofort in den Kühlschrank stellen - dort hält sich der Fisch maximal zwei Tage.

Geschmack

Der Geschmack des Heilbutts ist relativ mild, aber dennoch erfrischend eigen. Das Fleisch weist eine feste Struktur auf und schmeckt sehr saftig.

Verwendung in der Küche

Der weiße Heilbutt ist Eiweißreich und relativ fettarm und schmeckt am besten gedämpft oder gedünstet – dabei sollte man den Fisch gar nicht viel würzen.

Der schwarze Heilbutt ist wie der Weiße sehr feinfaserig, jedoch aber sehr fett und eignet sich dadurch vor allem zum Braten und Grillen.

Unsere Rezept Empfehlungen:

Der hohe Eiweißgehalt bei gleichzeitig niedrigem Fettgehalt macht den Heilbutt für die leichte Küche sehr attraktiv. Heilbutt kann sanft mit den typischen Fischgewürzen wie Zitrone, Kapern, Estragon oder Petersilie gewürzt werden. Bevor man Heilbutt zubereiten kann, sollte man ihn häuten und filetieren oder in Stücke schneiden.

WICHTIG

Laut neuer Erkenntnisse über diese Fischart, gehört der Heilbut zu den bedrohten Spezies und ist wegen Überfischung gefährdet. Sie werden auf der Roten Liste als "bald vom Aussterben bedroht" eingestuft.


Bewertung: Ø 3,8 (95 Stimmen)

PASSENDE REZEPTARTEN

User Kommentare