Heilbutt

Der Heilbutt ist ein guter Speisefisch, der vor allem mit seinem milden Geschmack, dem festen Fleisch und seiner Unkompliziertheit überzeugt.

HeilbuttDer Heilbutt ist ein typischer Plattfisch. (Foto by: © Piotr Wawrzyniuk / fotolia.com)
#

Der Fisch kann auf verschiedenste Arten zubereitet werden und begeistert dann durch seine Kombinierbarkeit mit einer Vielzahl von Beilagen und Gewürzen.

Der Heilbutt ist ein Raubfisch, der sich schon in jungem Alter über andere Fische hermacht. Er ernährt sich sehr gerne von Rotbarsch und Dorsch, aber auch zahlreiche der Fische, die in der Nähe des Gewässergrunds leben, stehen auf dem Speiseplan.

Die Fortpflanzung des Heilbutts in Verbindung mit der Überfischung der Meere führt dazu, dass die Bestände des Heilbutts immer weiter zurückgehen. Der Heilbutt wird frühestens im Alter von 10 Jahren geschlechtsreif.

Info: Der Heilbutt zählt zu den teuersten und wertvollsten Speisefischen.

Aussehen

  • Der Heilbutt ist ein typischer Plattfisch mit einem kleinen Kopf und Schwanz.
  • Die Augen sind beide auf der rechten Seite, die im Gegensatz zur linken Seite dunkel gefärbt ist.
  • Die linke Seite ist weiß und kann besonders bei älteren Exemplaren fleckig sein.
  • Diese weiße Seite unterscheidet den Weißen Heilbutt vom Schwarzen Heilbutt, der auf beiden Seiten dunkel gefärbt ist.

Info: In freier Wildbahn kann ein Heilbutt 3-4 m lang werden und fast 300 kg erreichen. Ein gezüchteter weißer Heilbutt hat nach 3-4 Jahren ein Gewicht von 3-6 kg und eigenet sich dann auch ideal in der Küche.

Herkunft

Der Heilbutt mag Gewässer mit einem sehr hohen Salzgehalt und kalten Temperaturen. Sein Hauptlebensraum erstreckt sich auf das gesamte Eismeer.

Besonders rund um die nordeuropäischen Küsten, beispielsweise an Norwegens, Islands, Englands und Dänemarks Küsten, finden sich größere Vorkommen des Heilbutts.

Aufbewahrung & Haltbarkeit

Wie bei allen Fischen sollte auch der Heilbutt so schnell wie möglich verarbeitet werden. Nach dem Einkauf den Fisch auf einen Teller oder Platte legen, diesen mit Folie abdecken und sofort in den Kühlschrank stellen - dort hält sich der Fisch maximal 2 Tage.

Geschmack

Der Geschmack des Heilbutts ist relativ mild, aber dennoch erfrischend eigen. Das Fleisch weist eine feste Struktur auf und schmeckt sehr saftig.

Info: 100 Gramm Heilbuttfilet haben rund 95 Kilokalroien, nur 2% Fett und 20% Eiweiß.

Verwendung in der Küche

Bevor man Heilbutt zubereiten kann, sollte man ihn häuten und eventuell filetieren oder in Stücke schneiden. Die grätenfreien Filets liegen links und rechts der dicken Mittelgräte, ihre Haut lässt sich leicht abziehen.

Der weiße Heilbutt ist Eiweißreich und relativ fettarm und schmeckt am besten gedämpft oder gedünstet – dabei sollte man den Fisch gar nicht viel würzen.

Der schwarze Heilbutt ist wie der Weiße sehr feinfaserig, jedoch aber sehr fett und eignet sich dadurch vor allem zum Braten und Grillen.

Unsere Rezept Empfehlungen:

Info: Der hohe Eiweißgehalt bei gleichzeitig niedrigem Fettgehalt macht den Heilbutt für die leichte Küche sehr attraktiv.

Tipp: Auch als ganzen Fisch kann man den Heilbutt im Ofen zubereiten. Wenn er für den Ofen zu groß ist, kann man den Kopf und die Flossen entfernen und den Fisch entlang der Mittelgräte halbieren.

Ideale Gewürze und Kräuter sind:

  • Senf
  • Estragon
  • Kren
  • Safran
  • Lorbeer
  • Fenchel
  • usw.

Heilbutt kann sanft mit den typischen Fischgewürzen wie Zitrone, Kapern, Estragon oder Petersilie gewürzt werden.

Unsere Rezept-Empfehlungen:

WICHTIG

Laut neuer Erkenntnisse über diese Fischart, gehört der Heilbut zu den bedrohten Spezies und ist wegen Überfischung gefährdet. Sie werden auf der Roten Liste als "bald vom Aussterben bedroht" eingestuft.


Bewertung: Ø 4,1 (141 Stimmen)

PASSENDE REZEPTARTEN

User Kommentare